Bewegungsförderung im Kindergarten

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(v.r.): Dieter Elsenrath-Junghans, Dr. med. Christoph Zimmermann, Elia Albrecht- Mainz, Willi Taubner,Aedda Langenbusch, Jörg Lorra, Eltern und Kinder der Kitas. Foto: Carsten Walden

Oberhausen. Für ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr: Die drei bis fünf Jahre alten Kinder des Kindergartens St. Antonius in Osterfeld stehen aufgeregt bei ihren neuen Laufrädern und Rollern vor einem Parcours. Selbstverständlich tragen alle einen Helm. Willi Taubner von der Polizei gibt noch kurze Anweisungen und dann geht es los.

Die Kleinen müssen nun durch einen Hindernisparcours fahren. Einige Kinder lösen die Aufgabe ohne Probleme. Andere haben Schwierigkeiten an den Leitkegeln vorbei zufahren.
Dieter Elsenrath-Junghans von der Verkehrswacht: „Bei dieser Übung werden nicht nur Geschicklichkeit, Gleichgewicht und Reaktion geübt und verbessert, sondern auch die Grundlagen für die spätere Fahrradbeherrschung gelegt.“
Die Leiterin der Kita St. Antonius aus dem Kitazweckverband im Bistum Essen Aedda Langenbusch: „Bewegungsförderung für alle Kinder in den Kitas findet innen und außen statt und ist ein wichtiges Übungsfeld, um im Straßenverkehr frühzeitig fit zu werden.“
Alle Besucher konnten sich davon überzeugen, dass die Bewegungsangebote mit den Laufrädern und Rollern den Kindern großen Spaß bereiten, die Lust an Bewegungsaktivitäten wecken und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten vermitteln.
Die Verkehrswacht Oberhausen konnte bisher 23 Kitas mit je drei Laufrädern, drei Roller und vier Helmen ausstatten. Dazu gab es einen pädagogischen Leitfaden mit acht Übungen der Verkehrswacht. Die Unkosten betragen pro Kita rund 700 Euro.
Gesponsert wurde Aktion für die Kitas St. Antonius, St. Bernardus und St. Judas Thaddäus vom Lions-Hilfswerk Oberhausen auf Initiative von Dr. med. Daniel.
Die Verkehrswacht möchte gerne weitere Kitas mit den Fahrzeugen ausstatten und sucht dafür Sponsoren.
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