RWO: Kunkel hat umgekrempelt

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David Jansen (Mitte) sorgte gegen Schalke II nach Pass von Pascale Talarski (vorn) für die Szene des Spiels. Archivfoto: Peter Hadasch
Oberhausen: Stadion Niederrhein Lindnerstraße | VON MARC KEITERLING

Krempelt Kunkel um? Das war die Frage vor dem RWO-Jahresabschluss am Sonntag gegen Schalke II. Der Trainer hat umgekrempelt, heraus kam ein 1:1-Unentschieden.

Drei Wechsel waren erzwungen, die gesperrten Benjamin Weigelt und Felix Haas, sowie der verletzte Kevin Menke waren zu ersetzen. Mit Gideon Jung und Kevin Steuke wählte Peter Kunkel zwei junge Leute aus. Anstelle des in dieser Saison meist völlig wirkungslosen Marcel Landers spielte Andreas Pollasch auf der rechten Außenbahn. Sechs Spieler waren es insgesamt in der Startelf, die 21 Jahre oder jünger sind.
Was sie den offiziell 1.816 Zuschauern boten, war eine muntere Vorstellung. Ganz im Gegensatz zum toten Auftritt vor Wochenfrist beim 0:1 gegen Wattenscheid. Schalke, wo wie beim Hinspiel der ständig palavernde Gerald Asamoah negativ auffiel, hatte nur eine echte Chance. Die nutzte Nico Neidhardt.
Für RWO traf David Jansen (26.), der nach zehn Minuten auch für die Szene des Tages zuständig war. Mustergültig von Pascale Talarski in Szene gesetzt, war der Mittelstürmer allein mit dem Ball auf dem Weg in Richtung Tor. Aus dem Spurt wurde am Ende beinahe ein Trab, der ob seiner Optionen und Freiräume offensichtlich völlig ratlose Jansen ließ sich schließlich von Schalke-Torwart Ferdinand Oswald abdrängen, bis er die Kugel schließlich an der linken Eckfahne (!) verlor. Ein Rohrkrepierer besonderer Güte. Was für Oberhausens Nummer neun spricht: Er ließ sich davon nicht entmutigen und traf eine gute Viertelstunde später per Kopf. Sein fünftes Saisontor.
Tobias Hötte sah in der Schlussminute noch die Gelb-Rote Karte.
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