Spiel, Satz, Sieg

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Damen 2 siegt in Hilden – Bezirksliga

Am Samstag ging es für die „Zweite“ nach Hilden. Mit vielen Wechselmöglichkeiten und Punktegaranten im Anschlag war der Plan klar: Den mit nur 6 Spielerinnen antretenden TuS Hilden an die Leistungsgrenze bringen, voll auf Kondition der Gegnerinnen spielen. Im ersten Spielviertel ging die Taktik auf. Die 69ers zeigten viel Spielfreude und gute Zusammenarbeit. Mit 7:11 ging dieses Viertel an die Oberhausener Gäste.
Hilden wollte sich aber keineswegs leicht geschlagen geben. Der Spieß wurde kurzerhand umgedreht. Mit viel Körpereinsatz, besonders durch die Hildener Centerspielerin, fand der TuS zu häufig erfolgreich den Weg zum Korb. Mit 26:19 (19:8) ging es in die Halbzeitpause.
Auch wenn die Sterkraderinnen sich ehrgeizig zeigten, wollten die Angriffsversuche nicht fruchten. Zu kompakt stand die Hildener Defense, der Weg zum Korb schien dicht. Dazu gesellten sich massive Probleme mit einem ungewohnt harten Korb. 17:10 Punkte waren zu wenig zum Aufholen. Mit 14 Punkten Vorsprung für Hilden (43:29) ging es in die finale Spielzeit.
Ok, Reset in Defense und Offense- den bisherigen Spielverlauf streichen, alles auf Anfang. 14 Punkte sind machbar! Mit der Defensive spielen, nicht dagegen. Schüsse nehmen, wenn die Mitte kompakt steh, ztum Korb ziehen, wenn Platz ist. Gesagt, getan. Heidlberger war wie im Rausch, erzielte einen Steal nach dem anderen und brachte die 69ers mit 13 Punkten in Folge wieder ins Rennen. Die Anfeuerrufe von der Sterkrader Bank schienen die Hildenerinnen völlig aus dem Konzept zu bringen. Der Centerin wurde bei Ballerhalt die Zuwendung gleich zweier Verteidigerinnen gewidmet. In der 39. Minute war – zumindest laut Anzeige – die erkämpfte Führung da. Auszeit Sterkrade. Auf Biegen und Brechen die Zeit ausspielen, keine verfrühten Korbaktionen starten, die Zeit läuft zu unseren Gunsten runter. Mit einem Freiwurftreffer in der letzten Minute wurde es noch einmal spannend. Die Taktik lag nahe, dass Hilden bewusst nur einen Treffer erzielt, um mit dem Rebound wieder die Führung zu sichern. Doch die Gäste machten dem einen Strich durch die Rechnung. Rebound Sterkrade, Korb Heidlberger- Spielende. Sieg mit 46:49 und 4:20 !!! Punkten für Sterkrade.

Was zu diesem Zeitpunkt vermutlich keiner wusste: Der Anschreiberin war ein Fehler unterlaufen, mit dem Freiwurftreffer hatte Hilden den Ausgleich. Nur durch den letzten Korb wurde das Spiel ungeahnt mit 2 statt der angegebenen 3 Punkte gewonnen. Auf Sterkrader Seite wurden allerdings auch Punkte „übersehen“- egal. Gewonnen ist gewonnen.

Für die 69ers spielten:

Groh (2), Groß-Blotekamp (4), Wojcicki (2), Krobok (5), Heidlberger (27), van Gelder, Sprenger, Rubbert, Anderheide, Werner (7), Zirwes (2)
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