Bunker schließen für Vereine

Anzeige
Der Bunker an der Helmholtzstraße.
Auf Einladung des SSB trafen sich am Mittwoch 16 Vereine, die rund 1.200 Betroffene vertreten, im Bunker an der Girondelle .
Bereits während seiner Begrüßung machte SSB Präsident Werner Schmidt deutlich, dass auch er von der Mitteilung kalt erwischt worden ist und von der beabsichtigten Maßnahme erst aus Presse erfahren habe und genau aus diesem Grund nun kurzfristig mit den Vereinen die weitere Vorgehensweise abstimmen möchte.
Die Zeit drängt , da bereits Kündigungen zum 28.02.2013 ausgesprochen wurden. Die betroffenen Vereine sehen sich außerstande, so kurzfristig neue Räume zu finden und auch die eventuell anfallenden Rückbaukosten zu tragen. Für viele Vereine würde das das Aus bedeuten. Zumal sie auch in den letzten Jahren erheblich Gelder in die Erhaltung und Renovierung investiert haben.
Diese Härte hat wohl auch die Verwaltung erkannt, denn Frank Motschull, zuständiger Dezernent, hat bereits zugesagt, die Termine offen zu gestalten und keinen Verein vor die Tür zu setzen oder gar den Strom abzustellen. Dennoch bleiben viele Frage offen. Zum Beispiel, warum werden Mietverträge durch die Stadt Oberhausen gekündigt, wenn auf Nachfrage des St. Sebastianus Schützenvereines, der einen Mietvertrag mit der Bundesimmobilienanstalt hat und in der Girondelle ansässig ist, erklärt wird, dass dort von solchen Maßnahmen nichts bekannt sei.
Auf Wunsch der betroffenen Vereine sagte der SSB zu, sich mit den Verantwortlichen bei der BIMA und der Verwaltung in Verbindung setzten und auch die Politik mit einzubeziehen um über Lösungsmöglichkeiten zu sprechen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.