Es war fraglos eine emotionale, schöne Siegerehrung für die Nachbarschaften in der Halle West. Als Sieger dürfen sich natürlich alle fühlen, denn sie haben den weit über 40.000 Zuschauern mit dem Festzug ein besonderes Highlight präsentiert. Freuen dürfen sich die Nachbarschaften auch über zahlreiche Spenden: unter anderem 7.000 Euro von der Spedition Schmitt-Gevelsberg, 4.200 Euro von der Stadtsparkasse, 2000 Euro von der Firma Eckhardt, 2000 Euro von der Firma Traxit, 1050 Euro von der Werbegemeinschaft und rund 3800 Euro von den Schaustellern sowie 5200 Euro von der Förderinitiative Schwelmer Heimatfest. Für stimmungsvolle musikalische Unterhaltung sorgte der Solotrompeter Lutz Kniep - gesponsert von der Schwelmer & Soziale Wohnungsgenossenschaft -, von Schlager über Ballade hatte er alles im Gepäck, sodass es nur Minuten dauerte, bis der Saal kochte und die Teilnehmer schunkelten. Neuer Ehrenhalstuchträger der DACHO wurde Lutz Hanuschka, der 19 Jahre lang der Nachbarschaft Heimatfreunde Loh vorstand. Britta Kruse und Hans Jürgen Knoch zeichneten sodann die neuen Schwelmer ehrenhalber aus: Es sind Ekkehard Haarhaus (Fronhof), Brigitta Sieber (Winterberg), Ottomar Bremke (Linderhausen) und Margret Frielingsdorf (Heimatfreunde Loh). Last not least erhielt Karl-Eugen Dittmar eine Urkunde als Dirigent des wohl besten Panik-Orchesters der Welt. Besondere Erwähnung fand einmal mehr der gelungene Beitrag der Freunde aus Schwelms Partnerstadt Fourqueux - sind sie bald die 14. Nachbarschaft? So könnte es sich jedenfalls Bürgermeister Jochen Stobbe vorstellen.
Es war wirklich wieder eine schöne Siegerehrung mit großer Spannung bis zum Schluss und mit guter Unterhaltung.
Herzlichen Glückwunsch an die Nachbarschaft Linderhausen für den Gesamtsieg!
Die neuen Bewertungsrichtlinien für die Gesamtbewertung hat zu keiner großen Verschiebung im Vergleich zu der alten Regelung geführt.
Die Reihenfolge nach der neuen Regelung:
1. Linderhausen; 2. Gesellschaft Oberstadt; 3. Winterberg
Nach der alten Regelung wäre das Ergebnis so gewesen:
1. Winterberg; 2. Linderhausen; 3. Oberstadt
Bei den Plätzen 4 bis 13 ergeben sich kaum Abweichungen in der Reihenfolge zwischen der alten und neuen Regelung.
Alle Nachbarschaften haben einen guten Beitrag geleistet und ihr Bestes für einen schönen Heimatfestzug gegeben. Er war eine Werbung für sie und die Stadt Schwelm.
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