Zahlreiche Gäste teilten die Freude mit der Gemeinde „haKochaw“ bei der offiziellen Schlüsselübergabe

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Superintendent Hans-Martin Böcker mit der Vorsitzenden Alexandra Khariakova und Rabinerin Natalia Verzhbovska der liberalen jüdischen Gemeinde „haKochaw“ für den Kreis Unna
 
Von links: Die Vorsitzende Alexandra Khariakova, das La Roche Quartett mit Pinchas von Piechowski, Birgit Glas, Ingibjörg Schwarze, Daniel Spektor und die stellv. Vorsitzende Gisela Habekost
Unna: Synagoge Unna | Mittwoch 06. April 2016 I 17:30 Uhr

Symbolischer Akt und ein Tag der Freude


Mit der symbolischen Schlüsselübergabe durch Superintendent Hans-Martin Böcker an die Vorsitzende Alexandra Khariakova und die Rabinerin Natalia Verzhbovska der liberalen jüdischen Gemeinde „haKochaw“ ging das ehemalige Bodelschwinghhaus offiziell an die Gemeinde über.

Darüber konnten sich die zahlreichen Freunde und Wegbegleiter der Gemeinde „haKochaw“ für den Kreis Unna besonders freuen. Zahlreiche Gäste aus der Politik, Verbänden, Kirchen und Organisationen konnte die Vorsitzende Alexandra Khariakova und die stellvertretende Vorsitzende Gisela Habekost zu diesem besonderen Tag begrüßen.

Viele Meilensteine in der Geschichte der jungen, liberalen jüdischen Gemeinde „haKochaw“ Unna sind bereits bewältigt worden. Freunde und Wegbegleiter waren hilfreich tätig, um diesen nun anstehenden Schritt der Eigenständigkeit zu ermöglichen, so Alexandra Khariakova. Dafür sind wir allen sehr dankbar und das erfüllt uns mit Freude.
Musikalisch eingestimmt wurde dieser Festakt durch den Chor der Jüdischen Gemeinde unter Leitung von Larisa Makarova und Lars Urmanski.

Grußworte überbrachten
» Martin Wiggermann (erster stellvertretender Landrat im Kreis Unna)
» Werner Kolter (Bürgermeister der Kreisstadt Unna)
» Prof. Dr. Jürgen Vollradt (Förderverein zur Errichtung einer Vertreibungs-Erinnerungs-Stätte)
» Manfred Wiedemann (erster stellvertretender Bürgermeister Kamen)
» Hans-Martin Böcker (Superintendent Evangelischer Kirchenkreis Unna)

Als musikalisches Bonbon an diesem Festakt


gab es ein außergewöhnliches Konzert des La Roche Quartetts aus Mannheim.
mit dem Programm
„Jewish Broadway“.
Jüdische Komponisten und Textdichter haben die Musik und Musicals des Broadways stark geprägt und haben unzählige bekannte Hits geschaffen.
Das La Roche Quartett präsentierte ein buntes Potpourri dieser Werke, in denen es bekannte Melodien zu entdecken gab.
Zum La Roche Quartett gehören
Pinchas von Piechowski (1. Violine),: Daniel Spektor ( 2. Violine), Birgit Glas (Bratsche) und Ingibjörg Schwarze (Violoncello)
Durch das Konzertprogramm führte Pinchas von Piechowski.


Zum regen Gesprächsaustausch
bot eine Pause bei kühlen Getränken, koscherem Wein und jüdischen Spezialitäten reichlich Gelegenheit.
Das Konzert wurde vom Zentralrat der Juden in Deutschland gefördert. Der Eintritt war frei. Es wurde um eine Spende für die bereits geplante Sanierung des Gemeindezentrums gebeten.
» Ein etwas ausführlicherer Bericht zum Konzert

Es war wieder ein Tag der Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen. und Religionen. Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer haben alles getan, damit sich unsere Gäste bei uns wohlfühlen, stellte Alexandra Khariakova zum Abschluss des Tages fest. Ihnen gilt mein besonderer Dank.
„Wohlgefühlt“ habe ich mich an diesem Tag hier auch. Mein Dank geht an alle, die für ein kurzes Gespräch und das Fotoshooting bereit waren.



Fotos © Jürgen Thoms
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2 Kommentare
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 07.04.2016 | 19:14  
23.111
Helmut Zabel aus Herne | 08.04.2016 | 09:31  
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