Unfall mit drei PKW und einem LKW: 29.000 Euro Schaden

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Am Donnerstag, 26. Januar, kam es um 13.31 Uhr auf der A1 in Richtung Bremen in Höhe von Schwerte zu einem Auffahrunfall unter Beteiligung eines LKW und drei PKW.

Am Stauende bremsten zunächst der Sattelzug eines 39-jährigen Dortmunders und dahinter der Crafter eines 52-Jährigen aus Fröndenberg ab. Der darauf folgende Fahrer eines PKW, ein 43-Jähriger aus Werl, reagierte darauf möglicherweise zu spät und versuchte den drohenden Unfall mit einem Ausweichmanöver nach links zu vermeiden. Dabei prallte er mit seiner rechten Fahrzeugfront gegen das linke Heck des Crafters und schleuderte weiter nach links. Hier prallte er seitlich in den PKW eines 26-Jährigen aus Jülich. Die Wucht des Aufpralls schleuderte den PKW des 43-Jährigen weiter nach rechts und dort gegen das Heck des Sattelzuges. Von hier aus prallte er nochmal zurück und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand.

Der Wagen des 26-Jährigen schleuderte durch den seitlichen Aufprall nach links in die Mittelschutzplanken, überschlug sich und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Liegen. Der nachfolgende Fahrer eines Klein-LKW, ein 52-Jähriger aus Greven, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er prallte anschließend in den PKW des 26-Jährigen und kam schließlich auf dem mittleren Fahrstreifen zum
Stillstand.

Der 26-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Zeitweilig konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Der 52-Jährige aus Greven kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Fahrbahn wurde nach Abschluss der Reinigungsarbeiten gegen 18.20 Uhr wieder freigegeben. Die Höhe des Sachschadens wird auf rund 29.000 Euro geschätzt.

Rettungskräfte bemühten sich um Verletzte, ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Neben der Richtungsfahrbahn waren im Westhofener Kreuz auch die Tangente und der Kreisel in Richtung Bremen gesperrt. In Fahrtrichtung Köln gab es ebenfalls erhebliche Verkehrsbehinderungen, da hier Gaffer durch ihr Verhalten das Fortkommen erheblich beeinträchtigten. Hier verzeichnete die Polizei über sieben Kilometer Rückstau.

In der Gegenrichtung Richtung Köln ereigneten sich ebenfalls Unfälle. Ob diese im Zusammenhang mit den schaulustigen Verkehrsteilnehmern an der Unfallstelle zusammenhängen, ist noch unklar.

Die Polizei appelliert aus gegebenem Anlass an alle Verkehrsteilnehmer: Passen Sie ihre Fahrweise an und rechnen Sie mit sich aufstauendem Verkehr! Richten Sie ihren Blick auf den Verkehr und fahren sie zügig an der Unfallstelle vorbei! Sie helfen damit weitere Unfälle zu vermeiden!
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