CDU-Bundestagsabgeordneter Hubert Hüppe zu Gast im Hansa-Berufskolleg

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Vom Klassenzimmer in den Bundestag. (Foto: privat)

Zwei Stunden vor Zeugnisausgabe erwartete die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums des Hansa-Berufskollegs Unna Besuch aus Berlin. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe stellte den Schülerinnen und Schülern seine Arbeit vor und beantwortetet zahlreiche Fragen.

Wie beurteilen Sie Waffenexporte an Saudi-Arabien? Warum haben Sie beim Thema fremdnützige Forschung gegen Ihre Fraktion gestimmt? Sind Sie für die Wiedereinführung der Wehrpflicht? Was halten Sie von der PKW-Maut? - waren nur einige der Fragen, die die Schülerinnen und Schüler stellten.

Hüppe beantwortete die Fragen ausführlich: Waffenexporte an Saudi-Arabien stehe er kritisch gegenüber. Hier sei allerdings das SPD-geführte Wirtschaftsministerium zuständig und in der Pflicht. Bei der fremdnützigen Forschung von nichteinwilligungsfähigen Patienten habe er gegen seine Fraktion gestimmt, weil er ethische Bedenken habe. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist für Hüppe kein Thema, da mit der derzeitigen Truppenstärke keine Wehrgerechtigkeit herzustellen sei. Die Einführung einer PKW-Maut sieht Hüppe leidenschaftslos. "Wir müssen in Österreich, Frankreich oder Polen doch auch Maut-Gebühren zahlen. Da ist es nur gerecht, wenn ausländische Benutzer ebenfalls etwas zum Erhalt unserer Straßen beitragen", so Hüppe.

Kontrovers diskutierte der Unionspolitiker mit den Schülern die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen. "Das hört sich zunächst alles ganz toll an. Aber ich frage mich, wer das bezahlen soll. Am Ende doch die, die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen. Das ist zutiefst ungerecht", stellt Hüppe klar.

Besuch des Deutschen Bundestags

Die 29 Schülerinnen und Schüler des Hansa-Berufskollegs besuchen Anfang September gemeinsam mit Klassenlehrerin Eva Samson-Trapp die Hauptstadt und den Deutschen Bundestag. Hubert Hüppe lädt regelmäßig Schulklassen aus seinem Wahlkreis nach Berlin ein, damit sich junge Leute vor Ort ein Bild vom Parlamentsbetrieb machen können.
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