Zweiter HSC-Talk: Weitere Stärkung der "Marke HSC"

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Über Perspektiven und Ziele informierten der neue HSC-Vorsitzende Sebastian Benett (l.) und Stellvertreter Udo Speer (r.) beim zweiten Talk im Ballhaus. Die Veranstaltung moderierte Michael Golek. (Foto: privat)

Einen ordentlichen Schluck aus der „Verjüngungspulle“ gönnte sich der Vorstand des Holzwickeder Sport Clubs (HSC). Mit Sebastian Benett, gerade 33 Jahre jung geworden, steht seit Mai der jüngste Vorsitzende in der über 100-jährigen Geschichte des Holzwickeder Vereinsfußballs an der Spitze.

Beim zweite HSC-Talk im Ballhaus stellte er sich gemeinsam mit seinem „Vize“, Udo Speer, den Fragen von Moderator Michael Golek und aus dem Publikum. Fazit der sehr kurzweiligen Veranstaltung: Durch den neuen frischen Wind wird nicht gleich alles „umgeblasen“. Stellschrauben für Veränderungen aber haben Benett und Speer bereits identifiziert. Ziel ist es, die „Marke HSC“ noch stärker zu machen und sich damit für die Zukunft zu rüsten.

Benett, verheiratet, wohnhaft in Cappenberg, studierter Architekt, arbeitet als Bereichsleiter bei einem Unternehmen der IT-Branche in Lünen. Die berufliche Karriere passt zu seiner neuen Aufgabe: Mit Auf- und auch Umbau sowie innovativen Lösungen kennt sich der neue HSC-Chef aus. Beispiel Zusammenarbeit: „Fußball-, Radsport-, Gesundheitssport und die Gymnastikabteilung müssen noch enger zusammenrücken. Das ist viel Potential enthalten, sei es durch gegenseitige Angebotsbesuche oder auch als Fans der HSC-Teams im Spielbetrieb“, so Benett.

Fankultur

Stichwort Fans: „Eine Fankultur wäre großartig. Ansätze sind ja bereits da, zum Beispiel durch die Brüder Reinhold und Theo Vogt, die das Fanwesen gerade aufbauen“, so Sebastian Benett. Busfahrten für Anhänger zu weiter gelegenen Auswärtsspielen wären ebenso denkbar wie weitere Unterstützungen von möglichen Fangruppen. Stimmung müsse hinein – das gehöre zum Fußball nun einmal dazu.

Dazu gehören aber auch die Anstoßzeiten. „Da müssen wir flexibler werden, gerade wenn die Bundesliga nun auch mal künftig montags spielt“, sagt „Vize“ Udo Speer. Warum also nicht einmal samstags um 13.30 Uhr kicken? Oder warum nicht „Event-Tickets“ mit Eintritt, Kaffee und Kuchen, Getränken oder Grillspezialitäten verkaufen? Und Vorspiele vor der „Ersten“ könne es auch verstärkt geben.
Wo will der HSC sportlich hin? „Da will ich überhaupt nichts ausschließen“, sagt Benett und ergänzt: „Wir werden jede Klasse annehmen.“ Damit das auch solide abgesichert ist, dafür sorgen im Verein der Vorstand, Aufsichtsrat und die Marketing-Abteilung mit Michael Golek, Harald Jelinek und Reiner Brosent. „Wir werden unsere Anstrengungen auch hier noch einmal verstärken obwohl hier bereits sehr viel geleistet wird und wir uns sehr professionell aufgestellt haben“, erklärt der HSC-Vorsitzende.

Jugend als Basis

Wichtige Basis ist die Jugend. Im letzten Jahr stieg die Zahl des Nachwuchses von 340 auf 355, die in 18 Mannschaften spielen und um die sich 56 Trainer, Betreuer und Vorstand kümmern. Die C-Jugend besteht aktuell aus rekordverdächtigen 77 Spielern, die in gleich vier Teams antreten werden. Aus der A-Jugend stoßen zur Spielzeit 2017/18 drei Spieler zur „Ersten“ und sieben zur „Zweiten“. „Hier sind wir auf einem guten Weg“, so Benett.

„Aus meiner Sportlaufbahn, unter anderem bei Borussia Dortmund II, bin ich es gewohnt, immer Vollgas zu geben. Mit dem HSC können wir gemeinsam ganz viel erreichen. Hier will ich mein Bestes geben“, fasste Benett zum Schluss zusammen.
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