Brände, Unfälle und mehr: Feuerwehr ist immer im Einsatz

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Volles Haus herrschte bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr. (Foto: Ulrich Bangert)
Velbert: Feuerwehr Velbert | Volles Haus in der Hauptfeuerwache an der Kopernikusstraße: Vor zahlreichen Gästen ließ die Feuerwehr das vergangene Jahr Revue passieren.

Neben den Löschzügen, Jugendfeuerwehr, Ehrenabteilung und Förderverein konnte Wehrleiter Wolfgang Kreggenwinkel Bürgermeister Stefan Freitag und dessen Stellvertreter Bernd Tondorf, Feuerschutzdezernent Andres Wendenburg und Kreisbrandmeister Markus Lenatz sowie Vertreter des Rates begrüßen. Auch die Werkfeuerwehren und Hilfsorganisationen waren mit Abordnungen vertreten. Die musikalische Gestaltung übernahm der Musikzug unter Leitung von Armin Jakobi.
Stefan Freitag dankte den Brandschützern für ihre unablässige Einsatzbereitschaft. Die Feuerwehr sei unentbehrlich für Velbert und werde es immer bleiben, betonte der Bürgermeister.
Wolfgang Kreggenwinkel erinnerte daran, dass Feuerwehrangehörige auf immer weniger Akzeptanz ihrer Arbeitgeber träfen und warb um deren Verständnis. Feuerwehrmitglieder brächten neben ihren beruflichen Fähigkeiten soziale Kompetenzen und nicht zuletzt Fähigkeiten in Erster Hilfe und Brandschutz mit, die auch den Betrieben zugute kämen: „Das kann man nicht mit Fehlzeiten durch Einsätze gegenrechnen“, so der Leiter der Feuerwehr.
Wehrleiter und Bürgermeister erinnerten außerdem an den 150. Geburtstag, den die Feuerwehr in diesem Jahr feiert. Damit sei die Feuerwehr eine der ältesten Institutionen der Stadt, sagte Stefan Freitag.
Breiten Raum nahm der Rückblick auf die Einsätze ein. Allein von den Zahlen betrachtet entspricht das Einsatzaufkommen in 2012 dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Die Summe der Brand- und Hilfeleistungseinsätze erreichte mit 920 fast genau die Zahl von 2011 (914). Allerdings hat sich das Verhältnis von Brandeinsätzen (262; minus 61) zu Hilfeleistungen (658; plus 67) mit 28 zu 72 Prozent deutlich verschoben und liegt nun wieder auf dem Niveau der Vorjahre. Im Detail gab es durchaus einige Besonderheiten. So zog am 17. März das Feuer in einem Recyclingbetrieb an der Haberstraße einen der aufwendigsten Einsätze der letzten Jahrzehnte nach sich.
In Erinnerung bleiben Brände wie die in zwei Einfamilienhäusern am 4. Februar im Langenhorst und am 12. Dezember an der Kupferdreher Straße, der Großeinsatz, den zündelnde Kinder am 17. Februar im Hertie-Gebäude verursachten oder das völlig ausgebrannte Vereinsheim des SV Nordrath am 17. April. Daneben leistete die Feuerwehr immer wieder Hilfe bei schweren Verkehrsunfällen.
Kaum Veränderungen registrierte der Rettungsdienst: Mit einem Minus von zwei Prozent hat sich die Zahl der Rettungs- und Krankentransporte (11.207; minus 256) geringfügig reduziert. Fast unverändert blieb mit 593 (minus drei) die Gesamtstärke der Feuerwehr.
Reichlich zu tun hatten Stefan Freitag, Feuerschutzdezernent Andres Wendenburg und Wolfgang Kreggenwinkel bei den Aufnahmen, Ernennungen und Beförderungen, während Kreisbrandmeister Markus Lenatz die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft übernahm.
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