Ein Brutkasten für die Tiere im Wuppertaler Zoo

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Klinikum Niederberg: Übergabe eines Inkubators an den Grünen Zoo Wuppertal (Doktor Arne Lawrence)
Wuppertal: Zoo Wuppertal | Einen sogenannten Inkubator hat das Helios Klinikum Niederberg gestern an den Wuppertaler Zoo übergeben. Der veraltete, aber voll funktionsfähige Inkubator wird im Klinikum nicht mehr benötigt und bekommt nun einen neuen Platz in der Veterinärstation. Jetzt hat der Wuppertaler Zoo einen Inkubator, um kranke Tiere wieder aufzupäppeln. „Wir haben bei uns zwei weitere Inkubatoren, die auch zum Transport von Frühchen genutzt werden. Ich freue mich sehr, dass der Zoo dieses Gerät gebrauchen kann und seine kranken Tiere darin behandeln wird. So hat das Gerät nach wie vor eine richtig gute Nutzung“, sagt Doktor med. Mirko Kuhnigk, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Niederberg. Das Gerät dient im Klinikum dazu, die Körpertemperatur der Babys zu stabilisieren und es mit warmer, feuchter Luft zu versorgen. Wenn notwendig, können auch zusätzlich Sauerstoff zugeführt oder Infusionen gelegt werden. Spezielle Geräte überwachen ständig den Zustand der Säuglinge. „Der Zoo nutzt den Inkubator hauptsächlich dazu geschwächte Tiere aufzupäppeln und mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Kleine Tierbabys werden deshalb eher nicht im Inkubator behandelt“, erklärt der Mediziner, der das Gerät zusammen mit der Kinderkrankenschwester Claudia Philipp übergeben hat. Bei der Übergabe hat eine Schlange aus dem Zoo den Inkubator bereits getestet und für gut befunden.
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