Linienbus auf der Autobahn ausgebrannt

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Velbert: Tunnel Birth | Ein Linienbus ist in Velbert auf der Autobahn ausgebrannt, das teilt die Feuerwehr mit.

Vollständig zerstört hat ein Feuer heute am frühen Morgen einen Linienbus eines Essener Busunternehmens. Der Fahrer, ein 57-jähriger Mann aus Bottrop, hatte nach Mitternacht seinen Dienst am Jubiläumsplatz in Mettmann beendet und wollte zum Betriebshof der Essener Firma zurückkehren. Dazu war er auf die Autobahn A 44 gefahren. Hinter dem Tunnel Birth bemerkte er Rauch im Bus und lenkte das Fahrzeug vom Typ Mercedes auf den Seitenstreifen, wo er es rund 150 Meter hinter der Brücke Langenhorster Straße zum Stehen brachte. Sofort unternommene eigene Löschversuche mit einem Pulverlöscher blieben ohne Erfolg, das Feuer griff auf den ganzen Wagen über.

Heller Feuerscheins und darüber stehende Rauchsäule



Aufgrund des hellen Feuerscheins und der darüber stehenden Rauchsäule meldeten gegen kurz vor ein Uhr mehrere Anrufer, zum Teil sogar aus der Innenstadt, den Brand. Die Einsatzkräfte von hauptamtlicher Wache und zwei freiwilligen Löschzügen fanden beim Eintreffen nicht nur den Bus in voller Ausdehnung brennend vor, ausgelaufener Treibstoff hatte auch die Fahrbahn Richtung Essen in voller Breite bis zur Mittelleitplanke in Brand gesetzt. Die Feuerwehr setzte ein sogenanntes Schnellangriffsrohr, ein C-Rohr und ein Schaumrohr ein, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Der Busfahrer wurde nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung zur weiteren Behandlung zum Krankenhaus Essen-Kupferdreh transportiert.

Die Einsatzkräfte hatten das Feuer nach kurzer Zeit unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch insbesondere wegen der immer wieder auflodernden Reifen länger an. Die Feuerwehr hat schließlich um kurz nach drei Uhr die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

Aufgrund des ausgelaufenen Kraftstoffes und der durch das Feuer schwer beschädigten Fahrbahn - unter anderen war geschmolzenes Metall in Oberfläche eingebrannt - waren auch Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde und von Straßen NRW vor Ort. Die Höhe des Sachschadens steht zur Zeit noch nicht fest.
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