Polizei blitzt Ferrari mit 67 km/h zu viel an Querung des Panoramaradwegs

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Velbert: Panoramaradweg |

Die Polizei führte am Donnerstag Geschwindigkeitskontrollen an der Wülfrather Straße durch. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung kommt es im dortigen Querungsbereich des Panoramaradweges immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil sich Autofahrer auf der Landstraße nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von Tempo
50 halten.

Bei schönem, sonnig trocknem Feiertagwetter frequentierten innerhalb von sechs Stunden rund 850 Radfahrer und etwa 120 Fußgänger den Panoramaradweg in Höhe der Messstelle. Die polizeiliche Arbeit wurde von diesen Verkehrsteilnehmern, bei denen es sich größtenteils um Familien mit Kindern handelte, mit großer Freude begleitet und begrüßt. Die eingesetzten Beamten erhielten aus diesem Personenkreis ausschließlich positive Rückmeldungen.

Mehr als 200 Fahrer zu schnell unterwegs

Mehr als 230 motorisierte Verkehrsteilnehmer werden das Ganze aber wahrscheinlich nicht so positiv sehen, wenn in den nächsten Tagen Post von der Bußgeldstelle des Kreises Mettmann bei ihnen eintrifft. 219 Verwarnungsgelder und 13 Anzeigen wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten, davon zwei im Fahrverbotsbereich, sind das traurige Ergebnis der sechsstündigen Kontrolle.
Auch mehr als 20 Motorradfahrer sind unter den Betroffenen, die demnächst Post von der Bußgeldstelle erhalten. Einer davon war in Fahrtrichtung Wülfrath unterwegs und fuhr bei vorgeschriebenen 50 Kilometern pro Stunde mit der doppelten Geschwindigkeit in die Messstelle ein und direkt auf die mit Gefahrenzeichen ausgeschilderte Querung des Radweges zu.

Einen besonderen Akzent bei den feiertäglichen Geschwindigkeitskontrollen setzte eine Gruppe von vier Sportwagenfahrern (ein Ferrari, drei Porsche) aus Mülheim an der Ruhr, die wahrscheinlich einen unbeschwerten Ausflug in den Kreis Mettmann geplant hatten, nun aber den 1. Mai mit neuem Punktesystem nicht in besonders guter Erinnerung behalten werden, da ihnen nun allen „neue Punkte“ in Flensburg drohen. Einer nach dem anderen fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in die Kontrollstelle ein. Den Ferrarifahrer erwartet
deshalb sogar ein Fahrverbot. Er war mit gemessenen 117 Kilometern pro Stunde zugleich der absolute Spitzenreiter des Tages.
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