Update +++ Brandursache steht fest +++ Küche ausgebrannt - Stubentiger konnte nicht gerettet werden

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Foto: Feuerwehr Velbert
Velbert: Südstraße |

Durch ein Feuer wurde am gestrigen Mittwochabend ein Mehrfamilienhaus an der Südstraße unbewohnbar. Die Feuerwehr teilt mit, dass der Brand aus bislang ungeklärter Ursache in einer Küche im Obergeschoß des dreigeschossigen Gebäudes ausgebrochen war.

Beim Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Rauch aus dem Fenster, hinter dem außerdem deutlich Feuerschein erkennbar war. Die 41-jährige Mieterin sowie vier im Dachgeschoß wohnende Personen hatten das Haus bereits verlassen. Ein Trupp unter Atemschutz bekämpfte das Feuer mit einem C-Rohr und hatte die Flammen nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Drucklüfter entraucht. Des weiteren öffneten die Einsatzkräfte eine hölzerne Zwischendecke, um Brandnester ausfindig zu machen und zu löschen.

Personen kamen durch das Feuer nicht zu Schaden, allerdings wurde die Mieterin zeitweilig vom Rettungsdienst betreut. Die Einsatzkräfte bargen außerdem zwei Katzen aus der betroffenen Wohnung. Für einen Stubentiger kam jede Hilfe zu spät, der zweite war bewusstlos, atmete aber noch. Der Besatzung des Rettungswagens gelang es, das Tier mit Hilfe von Sauerstoff wiederzubeleben, anschließend wurde die Katze zur Behandlung zu einem nahegelegenen Tierarzt transportiert.

Die Höhe des Sachschadens steht zur Zeit noch nicht fest, das Gebäude war aufgrund des Brandes aber nicht mehr bewohnbar. In der Brandwohnung hatten die Flammen die Küche zerstört und die übrigen Räume durch Ruß und Rauch schwer beschädigt. Die beiden Wohnungen im Dachgeschoß wie auch die Wohnung im Erdgeschoß waren durch Rauchbeaufschlagung bzw. durch Beschädigung der Decken zunächst nicht mehr nutzbar. Außerdem hatten die Stadtwerke das Gebäude von Gas- und Stromnetz getrennt. Die insgesamt neun Hausbewohner kamen bei Verwandten und Freunden unter.

Die Polizei, die die Südstraße für die Dauer des Einsatzes zwischen Güterstraße und Oststraße gesperrt hatte, beschlagnahmte den Einsatzort und nahm noch am Abend Ermittlungen zu Brandursache auf. Der Einsatz der Feuerwehr endete um 20.54 Uhr nach Übergabe der Einsatzstelle an das Ordnungsamt und den Hausverwalter.

Inzwischen wurden der beschlagnahmte Brandort von Brandexperten der Kriminalpolizei genauer untersucht, weitere Ermittlungen zur Brandursache durchgeführt. Dabei kommen die Kriminalisten vom Kommissariat 11 in Mettmann zu dem Ergebnis, dass das Feuer eine technische Ursache im Bereich der Küchenelektrik hatte. Der entstandene Gesamtsachschaden wird mit mindestens 120.000Euro
beziffert.
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