Wetter belastet Mensch und Natur

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(Foto: Polizei)
Für die nächsten Tage sagen die Meteorologen ein Anhalten der Hitzewelle voraus. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat Hinweise zum Umgang mit derartigen Wetterlagen herausgegeben. Die Feuerwehr gibt außerdem Empfehlungen zur aktuellen Waldbrandgefahr.

Hitze


Ab Tageshöchsttemperaturen von 30 Grad Celsius spricht man von einem heißen Tag - erwartet werden für das Wochenende sogar Temperaturen bis an die 40 Grad.
Man schätzt, dass während der Hitzeperiode im Sommer 2003 in Deutschland mehrere tausend Menschen in Folge der hohen Temperaturen gestorben sind. Insbesondere Ältere und Kranke, aber auch Säuglinge und Kleinkinder sind bei solchen Hitzeperioden gefährdet.

Schwüle


Bei warmen Temperaturen, schwachem Wind und hoher Luftfeuchtigkeit spricht man von Schwüle. Große Schwülewerte werden als extrem unbehaglich empfunden, weil die natürlichen Anpassungsvorgänge des Organismus oft nicht ausreichen.
Der Deutsche Wetterdienst (www.dwd.de) warnt die Öffentlichkeit ab erhöhten Werten. Nicht vergessen: „Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Apotheke oder bei Ihrem Arzt nach den für Sie empfohlenen Verhaltensmaßnahmen bei Schwüle- und Hitzebelastungen. Bei Krämpfen, Schwindel, Schwäche und Schlaflosigkeit oder bei Anzeichen für Austrocknung rufen Sie umgehend einen Arzt.“ Erste Hilfsmaßnahmen: Betroffene Person an einen schattigen, kühlen Ort bringen, Kleidung lockern und Mineralwasser zu trinken geben.

Hohe Waldbrandgefahr


Verbunden mit dem heißen Wetter und der anhaltenden Trockenheit ist auch die Waldbrandgefahr gestiegen. Für das Wochenende erwartet der Deutsche Wetterdienst, dass in ganz NRW die Waldbrandgefahrenstufe 4 - hohe Gefahr - auf der fünfstufigen Skala erreicht wird.
Waldbesucher sollten daher dringend einige Verhaltensregeln beachten: Offenes Feuer ist innerhalb des Waldes sowie in einer Entfernung von 100 Metern zum Waldrand verboten.Grillfeuer dürfen nur auf eigens dafür eingerichteten und genehmigten Plätzen entzündet werden! Auf den städtischen Grillplätzen darf allerdings ab der derzeit geltenden Warnstufe 4 nicht mehr gegrillt werden.
Im Wald besteht generelles Rauchverbot. Brennende Zigaretten sollten darüber hinaus keinesfalls aus dem Autofenster geworfen werden.
Nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes sollte auch Glas keinesfalls achtlos ins Freie geworfen werden; Flaschen oder Scherben können ein Feuer entfachen.
Es sollten nur ausgewiesene Parkplätze benutzt werden. Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.
Zufahrten zu Wäldern, und Heideflächen sind frei zu halten - sie sind wichtige Rettungswege. Park- und Halteverbote sollten auch eingehalten werden.
Brände oder Rauchentwicklungen müssen sofort über den Notruf 112 jemeldet werden.
Die Feuerwehr appelliert aufgrund der aktuellen Wetterlage zu brandschutzgerechtem Verhalten in der Natur und auch beim Grillen.

Wichtige Hinweise:
-Tragen Sie lockere Kleidung!
-Trinken Sie mindestens zwei bis drei Liter pro Tag!
-Vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke und Alkohol!
-Nehmen Sie möglichst nur leichte Kost zu sich!
-Decken Sie Ihren Mineralverlust!
-Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen!
-Suchen Sie Schatten auf!
-Tragen Sie in der Sonne stets eine Kopfbedeckung!
-Legen Sie Ihre körperlichen Aktivitäten im Freien möglichst auf die Morgen- oder Abendstunden!
-Sorgen Sie für ausreichende Getränkevorräte!
-Gehen Sie sparsam mit Brauchwasser um!
-Denken Sie auch an Alleinstehende, die Ihrer Hilfe bedürfen!
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