Bau der A 44 bleibt gesichert

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Peter Beyer (MdB), Enak Ferlemann (ehemaliger Staatssekretär), Wilhelm Droste (MdB), Heinz Schemken (Bürgermeister a.D.) sowie Dr. Jan Heinisch (Bürgermeister, v.l.) bei der Trassenbegehung der A 44.
Der Bau der Autobahn 44 beschäftigt weiterhin die Politik. So haben die CDU-Abgeordneten Peter Beyer und Dr. Wilhelm Droste sich schriftlich mit einer Anfrage an die zuständigen Minister in Bund und Land, Alexander Dobrindt und Michael Groschek, zum Sach- und Rechtsstand betreffend den Lückenschluss der A 44 gewandt. Jetzt erhielten die für den Mettmanner Nordkreis zuständigen Abgeordneten aus Bund und Land Antworten.
Danach wurden für den Neubau der A 44 von den vom Bund eingestellten 222,48 Millionen Euro bis Ende 2013 rund 38 Millionen Euro ausgegeben. Der Bau der A 44 sei unverändert im gesamten Umfang gesichert, so die Botschaft. „Wir werden weiter nachhaken“, so Beyer und Droste, die sich seit Jahren im Schulterschluss für eine zügige Umsetzung des Bauprojekts stark machen.
In ihrer schriftlichen Anfrage an die zuständigen Minister forderten sie Aufklärung darüber, welche Gelder der Bund seit Beginn der Baumaßnahme im Jahre 2010 für den Lückenschluss der A 44 bereitgestellt hat. Anknüpfend daran sollte Landesminister Groschek darüber informieren, welche Finanzmittel das Land vom Bund bis heute tatsächlich angefordert hat.
Grund dafür war nicht zuletzt die Erfahrung, dass die Landesregierung NRW in früheren Jahren bereits vom Bund für die A 44 zur Verfügung gestellte Gelder für den Ausbau des Kölner Rings zweckendfremdet hatte.
Im ersten Bauabschnitt (zwischen Heiligenhaus-Hetterscheidt bis zur L 156 Ratinger Straße) stünden mittlerweile sämtliche Flächen für den Straßenbau und die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zur Verfügung, so die Ausführungen des Bundesministeriums. Das Ministerium räumte jedoch ein, dass noch nicht in allen Fällen eine Einigung über den Eigentumsübergang und die Entschädigungshöhe erzielt werden konnte.
„Der im Auftrag des Bundes tätige Landesbetrieb Straßen.NRW muss nun zügig zu juristisch tragbaren und finanziell fairen Verhandlungsergebnissen mit den betroffenen Grundstückseigentümern kommen“, mahnen beide Abgeordneten an.
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