Immer strahlend, immer froh - eben immer jeck

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"Der Stadtanzeiger will's wissen": Maren Menke war einen Tag unterwegs mit dem Velberter Stadtprinzenpaar

Mit strahlenden Gesichtern und guter Laune ziehen sie in diesen Tagen in große sowie kleine Säle und unterhalten Groß und Klein: Das Velberter Prinzenpaar Christian II. und Natalie I. samt Hofstaat. Redakteurin Maren Menke durfte die bunte Truppe im Rahmen der Serie "Der Stadtanzeiger will's wissen" einen Tag lang begleiten. Insgesamt 16 Stunden ging es heiter zu, und zwar nicht nur bei den vielen Auftritten, sondern auch dazwischen. Die Mitglieder der verschiedenen Gesellschaften lieben nicht nur den Karneval, sie leben ihn, sind eben jeck und zwar durch und durch.

Das steckt an, keine Frage! Zunächst noch verhalten geht es also bei den ersten Auftritten dem Hofstaat hinterher. "Du kommst natürlich mit auf die Bühne", sagt Prinz Christian II. Und kaum ist das ausgesprochen, ertönt die Musik, der Moderator kündigt die Velberter Tollitäten an und die Gruppe marschiert mit lauten Helau-Rufen los. Locker und authentisch halten der Karnevalsprinz und seine Prinzessin ihre Reden, niemals wird der gleiche Text runtergespult, immer steht etwas anderes im Fokus. Es wird getanzt, gesungen, es werden Orden verteilt und Bützchen ausgetauscht. Immer geht es herzlich zu. Kein Wunder also, dass man auch als Laie schnell auftaut und mitgerissen wird. Mit jedem Auftritt werden einem die Abläufe immer vertrauter und zwischenzeitlich vergisst man auch ganz, dass man eigentlich gar nicht wirklich zum Hofstaat gehört. "Tüpp, Tüpp, Helau! Was ein Spaß!"

Ein starkes Prinzenpaar dank eines starkes Hofstaats

Ob in Herzogenrath bei Aachen vor nur einer Hand voll Leute oder aber in Heiligenhaus beim gut besuchten Pfarrkarneval - die Velberter versprühen gute Laune. Und mit der hört es auch im Prinzenbus nicht auf. Routiniert helfen die Adjutanten Dennis, André, Sebastian und Fabio ihrem Prinzen, die Federn aus dem Hut zu nehmen, damit er Platz nehmen kann. Die Hofdamen Maria, noch eine Maria, Moni, Marion, Desiree und Melanie stehen ihrer Prinzessin helfend zur Seite. Der Blumenstrauß wird ihr abgenommen, mit Haarspray die Frisur fixiert, der Umhang ordentlich in den Kofferraum gelegt und selbst wenn Natalie I. aufs Örtchen muss, wird sie stets von einer ,ihrer' Mädels begleitet. Denn so schön das Ornat auch ist, es bringt doch auch den einen oder anderen Nachteil mit sich. Es geht alles Hand in Hand, Absprachen sind längst nicht mehr nötig, alle sind aufeinander eingespielt.

"Dreh die Musik ein bisschen lauter!" Mit dem Schunkeln und Mitsingen hört es auf den Fahrten im Prinzenbus nicht auf. Fahrer Lothar lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen, selbst wenn Marco nervös auf seine Uhr zeigt. Als Hofmarshall ist er derjenige, der im Hintergrund dafür sorgt, dass alles reibungslos läuft. Seine Bescheidenheit ist dabei besonders beeindruckend, denn an was er denken, was er ansprechen und worauf er achten muss, das ist wirklich nicht wenig. Ebenfalls immer Verlass ist auf Jean-Pierre, der hilft wo er kann.

Die Füße still halten - das können die Narren wirklich nicht. Stellt sich die Frage, wie sie ab Aschermittwoch ihre Freizeit verbringen. "Wir werden erst einmal ein paar Tage Urlaub machen und uns erholen", so Christian II. und Natalie I., die auch im Privaten unzertrennlich sind. Denn nicht von ungefähr kommt es, dass sie begeistern wenn sie auf den Bühnen stehen und es heißt: "Nie mih Fastelovend - Nie mih rud un wieß - Nie mih Fastelovend - Ohne dich!"
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