Feuerwehr brennt für den Nachwuchs

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Velberter Feuerwehrchef Markus Lenatz (von links), Michael Keller vom Arbeitskreis Nachwuchswerbung, sowie die Einsatzbereichsleiter Jens Berker, Lars Dalbeck, Tobias Flentje-Meier und der Vize-Jugendfeuerwehrwart Oliver Schmidt werben für eine aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr. (Foto: Ulrich Bangert)
Velbert: Feuerwehr Velbert |

Landesfeuerwehrverband startet breit angelegte Werbekampagne

Mit mehreren Aktionen nimmt die Freiwillige Feuerwehr Velbert an der landesweiten Kampagne zur Personal- und Mitgliedergewinnung der Feuerwehren teil. „Wir brennen für den Einsatz. Alles andere können wir löschen“ oder „Gemeinsam geben wir alles. Damit andere nicht alles verlieren“ heißt es auf den Großplakaten, die an 31 Stellen im Stadtgebiet geklebt worden sind.

„Wir wollen auf Dauer den Nachwuchs sicherstellen, dafür beteiligen wir uns an der Aktion des Landesfeuerwehrverbandes NRW“, erklärt Markus Lenatz, Leiter der Velberter Feuerwehr. „Wir haben uns einen richtigen Messestand besorgt, mit dem wir uns vorstellen“, ergänzt Michael Keller vom Arbeitskreis Nachwuchswerbung der Feuerwehr. „Der erste Termin ist am 11. Februar am Einkaufszentrum Rosenhügel in Neviges“, kündigt er an.
„Angesprochen sind alle Männer und Frauen im Alter von 18 bis 45 Jahre, aber wir nehmen auch gerne über 50-Jährige. Ausdrücklich wenden wir uns auch an Menschen mit Migrationshintergrund“, so Markus Lenatz. „Man muss natürlich geistig und körperlich geeignet sein, eine sportvereinstaugliche Gesundheit setzen wir voraus. Nicht jeder muss den schweren Atemschutz tragen, wir brauchen auch Leute zum Aufräumen oder zum Verkehr regeln.“

"Die Ehrenamtlichen müssen alles abwickeln können wie die Hauptamtlichen“

Dabei ist die Freiwillige Feuerwehr nicht der Lückenbüßer der hauptamtlichen Kräfte: "Die Ehrenamtlichen müssen alles abwickeln können wie die Hauptamtlichen“, betont Lenatz die geforderte Vielfalt. „Wer sich für eine Mitgliedschaft interessiert, der kann einfach einmal an einem Übungsdienst teilnehmen. Wir schauen dann, ob der der Kandidat teamfähig ist und zu uns passt“, kündigt Michael Keller an und verweist darauf, dass mit der Ausbildung Eigenschaften vermittelt werden, die für die eigene Berufskarriere und auch für den Arbeitgeber nützlich sind.

Die Kampagne soll auch Jugendliche ansprechen

Die Kampagne, die sich über mehrere Monate mit unterschiedlichen Aktionen hinzieht, soll auch Jugendliche ansprechen, die über die Jugendfeuerwehr später zur Einsatzabteilung gelangen. Die Begeisterung der ganz Kleinen für die roten Autos will die Feuerwehr nutzen: „Wir sind in der Vorbereitung für eine Kinderfeuerwehr, die nach den Sommerferien in Velbert-Mitte starten wird“, teilt Feuerwehrchef Lenatz mit.
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