Zusammen stark aufgestellt

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Sehen der gemeinsamen Zukunft zuversichtlich entgegen: Pfarrer Jürgen Buchholz (von links), Superintendent des Kirchenkreises Niederberg, Diane Kollenberg-Ewald, Geschäftsführerin Soziale Dienste Niederberg, und Pfarrer Jörg Hohlweger, Theologischer Vorstand der Bergischen Diakonie.
Durch einen Zusammenschluss ist aus der Diakonie Niederberg nun die Abteilung „Soziale Dienste Niederberg“ bei der Bergischen Diakonie Betriebsgesellschaft GmbH geworden. Ein wichtiger Schritt für alle Beteiligten, der auch für die Bürger mit Vorteilen verbunden sein soll. Denn die Angebote vor Ort bleiben erhalten, betonen die Verantwortlichen.
„Wir konnten die 125 Mitarbeiter der Diakonie Niederberg zu gleichen Konditionen übernehmen“, sagt Pfarrer Jörg Hohlweger, Theologischer Vorstand der Bergischen Diakonie. Der Zusammenschluss sei ohne nennenswerte Probleme vonstatten gegangen, nun erhoffe man sich schnell erste Synergie-Effekte. „Für Bürger, die bisher nur Angebote der Diakonie Niederberg nutzten, sind ja vielleicht auch bestehende Angebote der Bergischen Diakonie interessant.“ Außerdem habe es natürliche auch einen Vorteil, auf einen größeren Mitarbeiter-Pool zugreifen zu können, wenn es um gegenseitige Aushilfen oder Vertretungen geht.

„Schon vorher gab es Vernetzungen“

Solche Konzentrationsbewegungen und Zusammenschlüsse bei der Diakonie seien bundesweit zu beobachten, in diesem Fall gebe es aber dennoch eine Besonderheit: Denn bei der Diakonie Niederberg handelte es sich zuvor um einen Verein mit kirchlichem Träger, während es sich bei der Bergische Diakonie um einen freien Träger handelt. „Doch auch schon vor diesem Zusammenschluss gab es Vernetzungen“, so Pfarrer Jürgen Buchholz, Superintendent. „Nun wird diese Vernetzung eben noch engmaschiger, die Wege kürzer und aus zwei Mitarbeiterteams wird ein gemeinsames.“ Die Entscheidung des Zusammenschlusses sei positiv aufgenommen worden. „Die Chancen, die damit verbunden sind, wurden schnell erkannt.“ Nun gilt es, organisatorische Abläufe sinnvoll zu optimieren, Potenziale zu nutzen und seine jeweiligen Stärken auch in neuen Feldern mit einzubringen.
Während das Konzept der Bergischen Diakonie eigentlich in die drei Säulen Jugendhilfe, Altenhilfe und Behindertenhilfe aufgegliedert ist, wird das Angebot der ehemaligen Diakonie Niederberg zukünftig als Abteilung „Soziale Dienste Niederberg“ geführt. „Die Angebote aufzuschlüsseln und den drei Säulen zuzuordnen, hielten wir nicht für sinnvoll“, erklärt Diane Kollenberg-Ewald, Geschäftsführerin dieser neuen Abteilung.

Wirtschaftliches Risiko gehört dazu

Das wirtschaftliche Risiko, das mit dieser Entscheidung verbunden ist, verschweigt Pfarrer Jörg Hohlweger auch nicht: „Mit der Diakonie Niederberg haben wir nicht nur zahlreiche Mitarbeiter, sondern auch ein Defizit im hohen sechsstelligen Bereich übernommen.“ Ziel sei es, dieses Defizit nun abzubauen. Durch Umstrukturierungen im Verwaltungs- und Leitungsbereich könne beispielsweise eingespart werden. „Wie gut unsere Ideen greifen, wird sich nun in den kommenden Jahren zeigen.“
Gefeiert werden soll der Zusammenschluss mit einem Festgottesdienst am Freitag, 23. Januar, um 12 Uhr in der Christuskirche. Interessierte sind willkommen.
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