Heinz-Dieter Zinnschlag: 65 Jahre auf den Bühnenbrettern - und weitere Pläne für 2014

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(Foto: Stadtspiegel-Archiv)

Schon mit 10 Jahren stand Heinz-Dieter Zinnschlag auf den Brettern, die die Welt bedeuten - damals als der legendäre Saladin Schmitt 1948 die Intendanz am Bochumer Stadttheater, dem heutigen Schauspielhaus hatte.


Mit Saladin Schmitt

Als 1949 Hans Schalla als Intendant folgte, erkannte er früh das Talent des jungen Zinnschlag und gab ihm drei Jahre kostenlosen Schauspielunterricht. Schon 1952 spielte er in der Komödie „Schweinefleisch in Dosen“ in einer Gastrolle den Sohn von Tana Schanzara. Während dieser Zeit lernte er bereits Schauspielgrößen wie Will Quadflieg, Liesel Alex, Berhard Minetti, Gisela Uhlen oder Harald Leibnitz kennen.

Auch der spätere schauspielerische und künstlerische Werdegang von „HDZ“ brachte Kontakte zu den Größen ihrer Zeit, die ihm kürzlich vielfach persönlich zum 65-jährigen Bühnenjubiläum gratuliert haben: „Zum Em­pfang in der Gastronomie des Schauspielhauses sind viele gekommen“, erzählt Heinz-Dieter Zinnschlag nicht ohne Stolz. „Iris Berben, Peter Lohmeyer und Dominik Horwitz haben mich angerufen, und der frühere Schauspielhaus-Intendant Leander Haußmann hat mich sogar in der Wohnung in Höntrop besucht, weil er zum Empfang nicht kommen konnte“, erzählt Heinz-Dieter Zinnschlag rückblickend.
Doch auch nach 65 Jahren auf der Theaterbühne geht der Blick von „HDZ“ weiter nach vorn: Schließlich steht schon Anfang kommenden Jahres ein weiterer Festtag bevor.

20 Jahre Hellweg-Theater

Zum 20-jährigen Bestehen seines Hellweg Theaters inszeniert Heinz Dieter Zinnschlag die humorvolle und zeitkritische Erfolgskomödie „Der Zweck heiligt die Mittel“. Premiere ist am Sonntag, 26. Januar, im Saal des Evangelischen Jugendheims Höntrop an der Emilstraße 6.
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