Kommentar: Gemischte Gefühle

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Fußball ist bekanntlich eine hoch emotionale Angelegenheit. Als bekennender Fan der schwarz-gelben Farben gestehe ich offen, dass ich in den letzten Wochen so etwas wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgemacht habe.

Die Leidensfähigkeit wurde auf eine harte Probe gestellt. Und dann der letzte Sonntag als Krönung, als eine Art Verwirrung der Gefühle. Ich weiß nicht, wann es das letzte Mal passiert ist, dass ich mich über einen BVB-Treffer NICHT gefreut habe.

Ich war beinahe sprachlos, als Christoph Kramer dieser unglaubliche Lapsus passierte. Er tat mir ehrlich leid, weil ich ihn als „Typ“ und als Fußballer schätze, vielleicht auch, weil er in dieser Saison schon einige Male in Wattenscheid war.

Egal - und dann der nächste große Augenblick. Was macht Sebastian Kehl? Ging es ihm ebenso? Er jubelte nicht, obwohl das Tor für den BVB so wichtig war. Er ging zu Kramer, tröstete ihn. Auch das gibt‘s im Profi-Fußball. Ein Sonntag, den ich so schnell nicht vergessen werde.
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