Landesliga: 08 geht als Favorit ins Lokalderby

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Höntrops Trainer Thomas Guder geht mit sechs Niederlagen "im Gepäck" ins Derby gegen SW 08. FOTO: Peter Mohr
Am Sonntag ist wieder Derbyzeit. Um 14.30 Uhr kreuzen im Preins Feld der SV Höntrop und SW Wattenscheid 08 die Klingen - mit ziemlich klarer Rollenverteilung. Sein Debüt als Coach des VfB Günnigfeld gibt zur gleichen Zeit Thomas Baron im Heimspiel gegen Schlusslicht Husen-Kurl.


Unterschiedlicher können die Vorzeichen vor dem Ortsduell kaum sein. Während der gastgebende SV Höntrop zuletzt sechs Niederlagen in Serie (3:26 Tore) kassierte, sind die Schützlinge von 08-Coach Sergio Allievi seit sechs Spielen ohne Niederlage (4 Siege, 2 Remis).

Besonderes Spiel für Jost, Strehlau und Akmanoglu
„Wir haben in dieser Woche einiges aufgearbeitet und hoffen, dass sich dies auch auf dem Platz auswirkt“, so „Rothosen“-Co-Trainer Michael Jost vor der Partie. Für den 33-jährigen Abwehrspieler ist es „ein besonderes Spiel, das ich ungerne verlieren möchte.“ Schließlich hat Jost bis zum Sommer das Trikot des Gegners getragen. Er schränkt aber ein: „Aus der aktuellen Mannschaft habe ich nur noch mit Christian Möller und Charly Kuntz länger zusammen gespielt.“ Auf der Gegenseite steht mit Rouven Strehlau ein Akteur, der vor der laufenden Saison den umgekehrten Weg gegangen ist - vom Preins Feld an die Dickebankstraße. Höntrops Schlussmann Orhan Akmanoglu war nach der schweren Verletzung von SVH-Stammkeeper Daniel Lorek im Sommer in "letzter Minute" von der Dickebank ins Preins Feld gewechselt.
Der SVH bangt noch um den Einsatz seines Top-Goalgetters Tim Hülsebusch (Zahn). Auch Peter Zejewski wird noch nicht wieder dabei sein können.

Wieck fällt aus
Ede Schroer, der sportliche Leiter der „Gäste“, warnt trotzdem vor der Partie: „Man kann es nicht oft genug sagen, dass Lokalkämpfe immer etwas Besonderes sind.“ Bei den 08ern wird auf jeden Fall Mario Wieck (Beruf) fehlen. Fraglich ist auch noch das Mitwirken von Fredi Osei Asibey (Leiste). Dennoch wäre alles andere als ein Sieg der Dickebank-Elf momentan schon eine Überraschung.

Als klarer Favorit - trotz der letzten 1:4-Niederlage und des Kreispokal-KOs in Gerthe - geht der VfB Günnigfeld in sein Heimspiel gegen Schlusslicht Husen-Kurl (46 Gegentore). Der neue Coach Thomas Baron, der am Donnerstag zum ersten Mal das Training an der Kirchstraße leitete, kann allerdings personell nicht aus dem Vollen schöpfen. Verletzungsbedingt stehen Nicolai Lux, Dominic Winschewski, Jens Wolf und Christopher Pache nicht zur Verfügung. „Gar keine Frage, die drei Punkte müssen in Günnigfeld bleiben“, so der sportliche Leiter Michael Krumm.

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