Landesliga: SVH Derbysieger

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Günnigfelds Schlussmann Simon Kuhn entschied mit seinem Patzer in der Anfangsphase das Derby. FOTO: Peter Mohr
Am Sonntag hatte vom Wattenscheider Landesligatrio nur der SV Höntrop Grund zur Freude. Die Rothosen besiegten im Derby den VfB Günnigfeld mit 1:0, während SW Wattenscheid 08 das dritte Heimspiel in Folge verlor.

Nichts wurde es mit der vom sportlichen Leiter der 08er, Ede Schroer, geforderten Wiedergutmachung. Obwohl Trainer Sergio Allievi seine beste Elf aufs Feld schicken konnte (auch Torjäger Charly Kuntz war nach abgelaufener Sperre wieder dabei), sprang an der Dickebankstraße gegen den SSV Mühlhausen nichts Zählbares unter dem Strich heraus. Chancen gab es en masse, doch das Gästetor schien wie vernagelt.

Schroer: Froh, dass jetzt Pause kommt
Wie schon im Hinspiel (1:2) entschied Torjäger Manuel Stiepermann die Partie nach einer Stunde mit seinem achten Saisontreffer zugunsten des Teams aus dem Unnaer Osten. "Ich bin froh, dass jetzt die Pause ansteht", so Ede Schroer.
Der SV Höntrop konnte mit seinem 1:0-Erfolg gegen den VfB Günnigfeld seinen Aufwärtstrend fortsetzen und die Gäste sogar in der Tabelle überflügeln. Am Ende war es fraglos ein etwas glücklicher Heimdreier für den SVH, doch abgesehen von der Schlussphase hatte es der VfB versäumt, aus seiner fußballerischen Überlegenheit in irgendeiner Weise Kapital zu schlagen.
Bereits nach vier Minuten nahm das Unheil aus Günnigfelder Sicht seinen Lauf, als sich Schlussmann Simon Kuhn einen eher harmlosen Schuss von Pascal Wozniak ins eigene Netz boxte. Nur wenige Augenblicke später hätte Stefano Lombardo ausgleichen können, geriet aber bei seinem Torschuss zu sehr in Rücklage. In der Folge setzten die Höntroper immer wieder Nadelstiche gegen die neuformierte und alles andere als sattelfeste VfB-Hintermannschaft. Peter Zejewski scheiterte aus spitzem Winkel (12.), und Cedric Hupka verpasste den richtigen Moment für den Abschluss, nachdem er die halbe Günnigfelder Mannschaft "ausgetanzt" hatte (26.).

Loreks Saisondebüt
Im zweiten Durchgang erhöhte Günnigfeld zwar das Tempo, doch erst in der letzten Viertelstunde, als bei den Höntroper merklich die Kräfte schwanden, kam die Truppe des ehemaligen Höntroper Thomas Baron zu Chancen. Nicolai Striewe, der eingewechselte René Giertulla, ein Kopfball von Marvin Fahr - entweder fehlte die nötige Präzision oder aber Höntrops Schlussmann Daniel Lorek, der nach seiner langen Verletzungspause sein Saisondebüt gab, bekam noch seine Hände dazwischen.

Drei Platzverweise
Für unnötige Hektik sorgte in der Schlussphase das Schiedsrichtergespann um den Dortmunder Referee Marian Zabell mit kaum nach vollziehbaren Entscheidungen, die darin gipfelten, dass binnen drei Minuten drei Akteure des Feldes verwiesen wurden - in einem zwar umkämpften, aber durchweg fairen Lokalkampf. Dominik Dahn und Julian Kaczmarek sahen rot, Björn Grallert zuvor die Ampelkarte.

Weitere Fotos aus dem Preins Feld in unserer Bildergalerie http://www.lokalkompass.de/wattenscheid/sport/eind...
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