Landesliga: SW 08 mit Heimsieg

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Kampf war an der Kirchstraße Trumpf. Die Gäste aus Linden spielten mehr als 35 Minuten in Unterzahl. Unser Bild zeigt Gökhan Turan (links) im Zweikampf mit CSV-Kapitän Radule Lekic. FOTO: Peter Mohr
SW Wattenscheid 08 konnte sich durch den 2:0-Heimerfolg nun im oberen Tabellendrittel festigen, während der Blick des VfB Günnigfeld nach dem 0:2 im Derby gegen Linden wieder Richtung Tabellenkeller gehen muss.

Die personell auf dem Zahnfleisch gehenden 08er hatten lediglich in den ersten Minuten ein wenig Probleme mit dem SSV Mühlhausen. In dieser Phase hatten die Gäste aus dem Unnaer Vorort einige Torchancen. Doch nach zehn Minuten wendete sich das Blatt an der Dickebankstraße, und Majid El-Chakif brachte die Hausherren in Führung.
Noch vor dem Seitenwechsel erzielte "Momo" Stiller den Treffer zum frühen 2:0-Endstand für die Behrendt-Truppe. "Es war auf dem tiefen Boden ein kampfbetontes Spiel. Unser Sieg war am Ende verdient, und wichtig war auch, dass wir wieder einmal zu Null gespielt haben", so der sportliche Leiter Ede Schroer.

Kampfbetont ging es auch auf dem Aschenplatz an der Günnigfelder Kirchstraße zu, wo der Tabellenzweite CSV Linden zu Gast war. Noch keine 60 Sekunden waren gespielt, als Marvin Fahr Lindens Keeper Kapfer mit einem Flachschuss prüfte. In der Folge waren die Gäste zwar optisch überlegen, doch zwingende Torchancen blieben auf beiden Seiten eine Rarität.
Erst nach dem Pausentee wurde es in den Strafräumen lebendiger. Zunächst zielte Dominic Winschewski aus 12 Meter knapp am linken Pfosten vorbei, dann musste sich fast im direkten Gegenzug VfB-Schlussmann Daniel Lorek richtig strecken, um den drohenden Rückstand zu verhindern.
In der 54. Minute schwächten sich die Gäste selbst, als der bereits verwarnte Chelier de Souz eine Entscheidung von Schiedsrichter Holger Danielsiek gestenreich kommentierte und daraufhin die "Ampel"karte sah.
Der VfB mühte sich redlich, konnte aber die numerische Überlegenheit auf dem kleinen Aschenplatz nicht wirklich umsetzen. Stattdessen gingen die Gäste in der 73. Minute durch Iliass Adinda-Ougba in Führung. In der Schlussphase warf Trainer "Poppi" Baron alles nach vorn, beorderte Nicolai Striewe zusätzlich in die Spitze, doch Zählbares sprang nicht heraus. Einmal prallte ein Kopfball gegen die Querlatte, einmal scheiterte Striewe mit einem Schuss aus kurzer Distanz am CSV-Schlussmann. In der 4. Minute der Nachspielzeit schlossen die Gäste einen Konter durch Kevin Pflanz erfolgreich zum 2:0-Endstand um. Voraus gegangen war ein VfB-Eckball und eine Szene, die Günnigfelds Coach Thomas Baron fast zur Weißglut brachte: "Der Lindener Spieler ist 1,40 Meter groß und gewinnt das Kopfballduell. Das kann doch nicht sein."

Weitere Fotos von der Kirchstraße in unserer Bildergalerie http://www.lokalkompass.de/wattenscheid/sport/foto...
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