Münteferings sportlicher Appell

Schirmherr Franz Müntefering und die SSB-Vorsitzende Gaby Schäfer beim Abschlusstag der „Sportwoche – Bewegt älter werden“ im Olympiastützpunkt Wattenscheid.
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  • hochgeladen von Marc Keiterling

„Mein Mann Axel meint, er sei so fit, weil er mich immer auf Händen trägt. Das ist gelogen – zumindest, dass er so fit ist!“ SSB-Vorsitzende Gaby Schäfer fand einen launigen Einstieg, um die Gäste und zahlreichen Besucher beim Aktionstag „Bewegt älter werden“ am vergangenen Wochenede im Olympiastützpunkt Wattenscheid zu begrüßen.
Bei schönstem Spätsommerwetter lockte ein buntes Programm und lud zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Walking, Wanderungen, Fitness und Gymnastik, Rollator-Übungen, Gymnastikball-Trommeln, Crossboccia, Radfahren, Lach-Yoga, Schießen – der SSB, Sportvereine, die Seniorenbüros und der Seniorenbeirat der Stadt, das Entwicklungszentrum für Prävention und Sportrehabilitation „Wirbelwind“ und andere sorgten am Finaltag der „Sportwoche – Bewegt älter werden“ für eine kurzweilige Mischung der Angebote. Schon unter der Woche hatten die Aktionstage Radfahren, Boule und Walking/Nordic Walking stadtweit einen regen Anklang gefunden. Insofern war Gaby Schäfer zufrieden. Sie dankte dem Team des SSB sowie Christiane Bramsiepen und Herrmann Wenzel aus dem SSB-Vorstand für die perfekte Organisation. Sie machte aber auch klar, dass zukünftig ruhig noch mehr Wattenscheider die Angebote wahrnehmen sollten. Warum, das erläuterte Ehrengast Franz Müntefering in einem kurzen, aber knackigen Vortrag.

Knackige Ansprache Münteferings

Der ehemalige SPD-Vorsitzende und langjährige Bundestagsabgeordnete war als Schirmherr der Aktionswoche gekommen. Er erinnerte an die Folgen des demografischen Wandels: „In wenigen Jahren wird jeder Dritte hier über 65 Jahre alt sein.“ Vielen drohten hier, wie andernorts in Deutschland auch, gesundheitliche und soziale – Stichwort: Vereinsamung – Probleme. Um dem entgegenzuwirken, sei „Bewegt älter werden“ ein Baustein. Deutschland ist Müntefering zufolge eine „Bewegungsverhinderungsgesellschaft“ geworden. Er verwies aber darauf, dass „Bewegung der Beine das Gehirn ernährt“ und dass körperliche Gesundheit und geistige Fitness nur über den Weg der Anstrengung zu erhalten seien.

Ein „Navi“ namens Sportverein

„Dabei geht es nicht um Olympia! Und es ist nie zu spät, um anzufangen!“ Sein Appell: „Gehen Sie in die Sportvereine! Die sind wie ein ‚Navi’ und zeigen jedem, welcher Sport für ihn gut ist. In den Vereinen können Sie nicht nur Sport treiben, sondern auch soziale Kontakte knüpfen!“

Autor:

Marc Keiterling aus Essen

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