SGW: Zittersieg im Pokal

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Mehr Mühe als erwartet hatte die SGW beim 2:1-Pokalsieg an der Berliner Straße gegen den SC Hassel. FOTO: Erhard Neumann
Das war nichts für schwache Nerven. Die SG Wattenscheid 09 hat in allerletzter Sekunde den Einzug ins Halbfinale des Westfalenpokals geschafft. Die Toku-Truppe besiegte am Dienstag den Westfalenliga-Tabellenführer SC Hassel mit 2:1 (1:0)

Trainer Farat Toku hatte einige Umstellungen in der Startformation gegenüber der Reagionalligapartie am letzten Freitag gegen Velbert vorgenommen. Die ganz große spielerische Linie und der „Zwei-Klassen-Unterschied“ wurden auf dem Kunstrasen an der Berliner Straße nicht wirklich deutlich.
Umso erfreulicher aus Sicht der Hausherren, dass Kapitän Mario Klinger inder 20. Minute nach einem langen Ball von Jan-Steffen Meier die erste klare Torchancen gleich zur Führung nutzte.
Doch die Gäste aus dem Gelsenkirchener Norden erwiesen sich als der erwartet unangenehme Gegner und hielten das Spiel offen. In der 73. Minute hatte Hassel durch Milaszewski eine Großchance, wenig später scheiterte Manuel Glowacz mit einem Freistoß am stark parierenden Gelsenkirchener Schlussmann.
In der 83. Minute wurden die Gäste für ihren mutigen Auftritt belohnt, als der eingewechselte Lukas nach einer Ecke eine totale Konfusion in der 09-Hintermannschaft zum Ausgleich nutzte.
Der nach einer Stunde eingewechselte SGW-Toptorjäger Güngör Kaya machte dann in der Schlussphase den Unterschied aus. Er schnappte sich das Leder, kurvte nach innen und zog dann aus rund 20 Metern zum spielentscheidenden Treffer ab.
"Gegen einen starken Gegner haben wir letztlich die Pflichtaufgabe erfüllt. Am Ende setzte sich die individuelle Klasse durch. Es ging darum eine Runde weiterzukommen und das haben wir geschafft“, meinte Trainer Farat Toku nach dem Abpfiff und lag damit „goldrichtig“.
Zeitgleich schieden die Sportfreunde Lotte nach Elfmeterschießen beim SV Lippstadt mit 9:10 aus.
Die SGW trifft nun im Halbfinale auf den Sieger der am Mittwoch stattfindenden Partie zwischen dem SC Verl und dem SC Delbrück.

Donnici, Braun, Clever, Klinger, Tobor (61. Kacinoglu), Meier, Kasela Mbona, Glowacz, Buckmaier, Anan (80. Saka), Canbulut (59. Kaya)

Tore:
1:0 Klinger (20.), 1:1 Milaszewski (83.), 2:1 Kaya (90.)
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