Volkan Kiral wechselt zur Kirchstraße

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Volkan Kiral (rechts) wechselt zum VfB Günnigfeld. Unser Bild zeigt ihn im Zweikampf mit Majid El-Chakif (SW Wattenscheid 08). Foto: Peter Mohr
Er wurde einmal als eines der größten Talente im Ruhrgebietsfußball gehandelt. Inzwischen ist Volkan Kiral 32 Jahre alt und viel herum gekommen, ohne den ganz großen Durchbruch geschafft zu haben. Im Sommer wird er - wie der Stadtspiegel aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat - vom designierten Absteiger TuS Heven zum Landesligisten VfB Günnigfeld wechseln. Die VfB-Verantwortlichen wollten sich dazu noch nicht äußern.

Es ist nicht Kirals erste Station in Wattenscheid. Direkt aus dem Nachwuchs von Schalke 04 wechselte er vor 14 Jahren an die Lohrheide, konnte sich aber unter Trainer Hannes Bongartz nicht wirklich durchsetzen.
Der technisch hoch veranlagte Linksfuß, der sich im Laufe der Jahre immer stärker als Spezialist für Standards heraus kristallisiert hat, versuchte später in den zweiten Mannschaften des 1FC Kaiserslautern und des VfL Wolfsburg noch einmal den Sprung ins Profigeschäft zu schaffen. Doch vergeblich.
Dem großen Talent Kiral stand oft der eigenwillige „Bruder Leichtfuß“ im Weg. Weitere Stationen im „hohen“ westfälischen Amateurfußball waren Sportfreunde Lotte, Spielvereinigung Erkenschwick, SV Schermbeck und Westfalia Herne.
Vor sechs Jahren gab er auch schon einmal ein Gastspiel an der Dickebankstraße
- beim Günnigfelder Ligakonkurrenten Schwarz Weiß 08.
Gegen seinen Ex-Verein hat Kiral im Herbst im Trikot des TuS Heven zweimal ins Schwarze - zweimal per Freistoß mit seinem starken linken Fuß. Verlernt hat er
fußballerisch noch nicht viel, nur älter geworden ist Volkan Kiral
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