Projektentwickler ja, neuer Geschäftsführer für das neue Bad nein!

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Vor dem Hintergrund der sehr komplexen Genehigungsverfahren an beiden infrage kommenden Standorten für das neue Hallenbad halten die Weseler Grünen den Vorschlag der Verwaltung, einen Projektentwickler für den Neubau des Kombibades oder des Heubergbades einzustellen für absolut notwendig. Fraktionssprecher Ulrich Gorris erklärt dann aber die Einstellung eines neuen Geschäftsfüherers bei der Bädergesellschaft für vollkommen überflüsssig. SPD und CDU haben angekündigt den bisherigen Bäderchef Franz Michelbrink zu entlassen und einen neuen Geschäftsführer einzustellen, der das gesamte Projekt schon in der Planungsphase begleiten soll. Das übernimmt aber jetzt laut Vorschlag der Verwaltung ein auf den Bau von Bädern spezialisierter Projektentwickler. Wenn ein Geschäftsführer etwa 100.000 € pro Jahr kostet und die Planungsphase mindestens fünf Jahre dauert, verschwenden die sich sonst so sparsam gebenden Herren Linz und Hovest an dieser Stelle eine halbe Million Euro Steuergeld. Herr Michelbrink hat die Hafenkaimauer mit einem Bauvolumen in Höhe von ca. 11 Mio Euro mit erheblichen technischen, logistischen und juristen Schwierigkeiten innerhalb des gesetzten Finanz- und Zeitrahmens bewältigt. Wieso soll er nicht auch ein vergleichbar großes Projekt wie ein Kombibad mit Unterstützung eines Projektentwicklers bewältigen können?
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Neithard Kuhrke aus Wesel | 13.09.2017 | 15:40  
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