"Leben ohne Qualm": Karo startet Aktion "Nase voll" am 29. Mai (Weltnichtrauchertag)

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„Lass einen los“ heißt das Motto unter dem die Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ jährlich zum Weltnichtrauchertag einlädt. Jugendzentrum KARO und Drogenberatung Wesel unterstützen die Aktion: Am 29. Mai um 20 Uhr steigen bunte Heliumballons in den Himmel. Die Ballons tragen Kärtchen, auf denen Kinder und Jugendliche aus dem KARO ihre persönlichen Sprüche und Botschaften zu den Vorteilen des Nichtrauchens geschrieben haben.

Wie weit die wohl fliegen? Wer wird die Botschaft finden? Und: Finden andere das cool und werden sich als Finder/in melden? Es bleibt spannend, denn sowohl Absender/in als auch die Finder/in können tolle Preise gewinnen. Außerdem organisiert Karomitarbeiterin Sylke Bergmann einen Tabakquiz und mit der Schadstoffzigarette können sich die KarobesucherInnen über die 4800 Schadstoffe im Zigarettenrauch erkundigen.

Seit 1987 wird der Weltnichtrauchertag von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) genutzt, um weltweit auf die Gefahren des Rauchens und die Machenschaften der Tabakindustrie aufmerksam zu machen. Mit Erfolg, denn die Zahl der rauchenden Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren hat sich in den letzten 10 Jahren mehr als halbiert.

Aktuell wird jedoch von Fachleuten befürchtet, dass der neue Trend zu E-Zigarette und E-Shisha die Präventionserfolge bremst: Kinder und Jugendliche werden zunehmend durch elektronische Rauchprodukte verführt. Mit ansprechendem Produkt-Design und „kinderfreundlichen“ Geschmacksaromen wie Erdbeere, Schoko, Pistazie oder Karamell wird gezielt um junge Konsumentinnen und Konsumenten geworben.

Leider mit Erfolg: Immer häufiger konsumieren Jugendliche E-Shishas und E-Zigaretten. Jede/r zehnte Jugendliche hat schon mal E-Shisha oder E-Zigarette geraucht. Die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. haben deshalb zum Weltnichtrauchertag 2015 in Deutschland das Motto „E-Zigaretten und E-Shishas: Chemie für die Lunge!“ ausgegeben.

Mit dem Konsum von E-Zigaretten und E-Shishas – so Präventionsfachkraft Barbara Lübbehusen von der Drogenberatung - werden früh Verhaltensweisen eingeübt, die den Einstieg ins Tabakrauchen fördern können. Mit der kindlichen Einübung von Rauchritualen wird der Einstieg ins Rauchen erleichtert und die Abhängigkeit von Nikotin gefördert. Es besteht die Gefahr, dass die Tabakprävention ihre bisherigen Erfolge einbüßen wird.

Weitere Informationen unter: http://www.loq.de
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Gernot Gruber aus Datteln | 28.05.2015 | 09:37  
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