Wenn die Angst übermächtig wird

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Angst ist ein normales Gefühl und gehört mit zu unserem Leben dazu. Es nimmt eine Schutzfunktion für uns ein, denn es tritt in der Regel dann auf, wenn wir uns in einer bedrohlichen Situation befinden und bringt uns in Alarmbereitschaft. Wenn allerdings Ängste, Sorgen und Panik den Alltag bestimmen und nicht nur an spezifische Auslöser gekoppelt sind, dann kann eine Angststörung vorliegen.
In vielen Fällen dauert es sehr lange, bis eine konkrete Diagnose gestellt werden kann, da die Betroffenen häufig körperliche Symptome wie z.B. Herzrasen, Atemnot, Schwindel oder Magen-Darmbeschwerden angeben und das Gefühl der Angst nicht klar benennen können oder wollen. Häufig entsteht in der konkreten Situation ein Gefühl von Hilflosigkeit und Todesangst. Für Angehörige ist mitunter sehr schwierig, diese Angst nachzuvollziehen bzw. auch Verständnis aufzubringen. Es gibt verschiedene Arten der Angststörung, z.B. Panikattacken, soziale Phobie oder auch die generalisierte Angststörung. Allen gemeinsam ist jedoch, dass die Betroffenen einem hohen Leidensdruck ausgesetzt und in ihrer Lebensführung eingeschränkt sind. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass Betroffene nicht mehr in der Lage sind Wegstrecken mit dem Auto zurückzulegen, ihre Wohnung zu verlassen und/oder kaum noch soziale Kontakte haben.
Die Selbsthilfe-Kontaktstelle sucht Betroffene mit einer diagnostizierten Angststörung, die Interesse haben sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, sich Mut zu machen und Strategien der Bewältigung und des Umgangs zu entwickeln. Die Gruppe soll sich einmal im Monat in Dinslaken treffen.
Weiter Informationen erhalten Sie bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle, Frau Tinnefeld & Frau Geldermann, Tel: 02841/90000 oder unter selbsthilfe-wesel@paritaet-nrw.org
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