Jazz-Café existiert seit drei Jahren

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Johannes Maas hat mit dem Jazz-Café eine feste Konzertreihe im Treff an der Mannesmannstraße etabliert.

Vor drei Jahren fand im Treff an der Mannesmannstraße das erste Jazz-Café statt. Mittlerweile ist die Veranstaltung zu einer festen Institution geworden.

Jeden zweiten Dienstag im Monat treten im Treff Musiker aus der jungen Jazz-Szene Nordrhein-Westfalens auf, aber auch bekannte Künstler, die auf der Durchreise sind.
Ins Leben gerufen hat die Reihe der Gitarrist und Komponist Johannes Maas. „Ich habe selbst bei einer Veranstaltung im Treff Musik gemacht und bin dabei auf den Raum aufmerksam geworden“, erzählt er. „Es ist ein wunderschöner Raum, der genau die richtige Größe für Konzerte hat und mit der entsprechenden Technik ausgestattet ist. So kam die Idee, dort regelmäßig Konzerte zu veranstalten.“
Zunächst trat Johannes Maas mit eigenen Projekten auf. Es folgten Konzerte von befreundeten Bands, und es sprach sich mehr und mehr herum, dass es im Treff eine neue Konzertreihe gab.
Die Veranstaltungen wurden immer besser besucht, von Leuten, die seit Jahrzehnten Jazz hören, aber auch von jüngeren Jazz-Fans oder Leuten, die den Jazz für sich entdecken wollten. „Mittlerweile haben wir achtzig Prozent Stammpublikum, das sich die Termine im Kalender freihält“, sagt Johannes Maas.
Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei. Damit die auftretenden Musiker dennoch auf ihre Kosten kommen, handelt es sich bei der Gage um eine Mischkalkulation aus Sponsorengeldern und freiwilligen Spenden der Besucher. „Und dabei“, so Johannes Maas, „ist es keine Seltenheit, dass von einzelnen Personen auch Zehn- oder Zwanzig-Euro-Scheine im Hut landen.“
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