Auf ein Wort: Adventskranz

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Martin Plücker ist Pastor der FeG Witten.

Haben Sie auch einen Adventskranz? Bei uns steht er auf dem Tisch im Esszimmer. Wenn wir als Familie zusammensitzen, zünden wir gerne die Kerzen an - ab morgen dann die dritte.

Doch woher kommt diese Tradition? Der Adventskranz geht zurück auf den Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern (1808 - 1881). Er betreute und versorgte notleidende Kinder in einem Hamburger Kinderheim, dem „Rauhen Haus“. In der Adventszeit fragten ihn die Kinder immer wieder, wann denn endlich Weihnachten sei. Da kam ihm im Jahr 1839 eine Idee. Aus einem alten Wagenrad baute er einen Holzkranz mit 24 Kerzen: Kleine Kerzen für die Werktage, große Kerzen für die Sonntage. Vom 1.  Dezember an durfte nun bis Heiligabend jeden Tag eine Kerze angezündet werden. Im Lauf der Zeit reduzierte sich der Kranz auf vier Kerzen, für jeden Adventssonntag eine - so wie er auch bei uns auf dem Tisch steht.
Er erinnert uns an die Wurzeln des Advents: Jesus Christus, Gottes Sohn, ist in diese Welt gekommen. Er sagt (Joh.8,12): „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern das Licht des Lebens haben.“
Denken Sie doch an dieses Licht der Welt, wenn Sie morgen die Kerzen Ihres ­Adventskranzes anzünden.
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