Auf ein Wort: In der Firmung und Konfirmation fest mit Jesus Christus verbinden

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Pfarrer Ulrich Schneider

Hinter uns liegt ein herrlich sonniger Ostersonntag mit dem wichtigsten Fest der Christenheit, dem Fest der Auferstehung des Jesus Christus von den Toten. Morgen feiern Christen wieder ein wichtiges Fest, hoffentlich wieder bei schönem Wetter

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Kinder aus katholischen Familien gehen am so-genannten Weißen Sonntag zur Erstkommunion, während einige Kinder aus evangelischen Familien ihre Konfirmation feiern, die meisten anderen allerdings erst an den folgenden Sonntagen der Osterzeit. Ist das Osterfest das wichtigste Fest für die Gesamtheit der Christen, der Sieg des Lebens über den Tod, so sind Erstkommunion und Konfirmation wichtig für den einzelnen Christen.
Da wendet sich der auferstandene Christus ganz persönlich jedem der jungen Mädchen oder Jungen zu, und lädt sie – nach entsprechender Vorbereitung   – zum ersten Mal ein, mit ihm die denkbar intensivste Gemeinschaft im Heiligen Abendmahl zu haben.
Damit ist bei der „Konfirmation“ in den Evangelischen Kirchen und bei der späteren „Firmung“ in der Katholischen Kirche ganz eng das eigene persönliche Bekenntnis zu diesem Jesus Christus verbunden. Die lateinischen Worte bedeuten „fest machen, befestigen“. Die Konfirmation und Firmung sind der feierliche Abschluss einer längeren Unterrichtszeit, in der es darum geht, die Kinder im christlichen Glauben „fest zu machen“.

„Wer in seinem Glauben sicher ist, kann andere besser verstehen.“


Wissen, was Sache ist. Das wird immer wichtiger in einer Zeit, in der Christen zunehmend mit Menschen aus anderen Religionen zusammen leben. Wenn Christen ihre andersgläubigen Mitbürger besser verstehen und mit ihnen in einen guten Dialog eintreten wollen, müssen sie erst einmal selber wissen, was sie glauben und bekennen. „Ich glaube an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn ... sei mein Herr.“
Das ist einer der wichtigsten Kernsätze des mit allen christlichen Kirchen gemeinsamen Apostolischen Glaubensbekenntnisses. Es ist die Hoffnung, dass auch die jungen Christinnen und Christen diesen Glauben im Herzen behalten und ein Leben lang unter Beweis zu stellen suchen.
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