Geocacher sammelten wieder Müll am Kemnader See

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Vor der Müllsammelaktion kamen die Geocacher zu einem Gruppenbild zusammen.

Beim „Frühjahrsputz am Kemnader See“ – so der Name der Veranstaltung – haben am Samstag etwa 200 Geocacher das Gelände um den Kemnader See vom Müll befreit, den andere Leute weggeworfen haben. Mit Greifern und Müllsäcken ging es dem Müll über mehrere Stunden an den Kragen.

Diese Aktion ist beileibe kein Einzelfall. Bundesweit finden regelmäßig solche Müllsammelaktionen im Rahmen von sogenannten „CITOs“ statt. Der Begriff „CITO“ steht für „Cache In - Trash Out“ – „Cache rein – Müll raus“ also. Dass bei dieser Gelegenheit ein neuer Geocache versteckt wird, den man mithilfe eines elektronischen GPS-Geräts finden kann, ist allerdings nur ein kleines Sahnehäubchen für die Geocacher. Im Vordergrund steht die Idee, eine bestimmte Gegend weitläufig vom Müll zu befreien.
Am Kemnader See fand der CITO zum vierten Mal statt. Initiator ist das Team „The Fox“ aus Sprockhövel, bestehend aus Mario Fuchs, seiner Holden und seinem Bruder. „Wir sind irgendwann mal am Kemnader See spazieren gegangen und dachten uns, dass hier eigentlich mal aufgeräumt werden müsste“, sagt Mario Fuchs. „Daraufhin haben wir beim Freizeitzentrum Kemnade angefragt und direkt Unterstützung erhalten.“ Auch in diesem Jahr stand das Freizeitzentrum hilfreich zur Seite, indem es den Müll, den die Cacher gesammelt hatten, nach Abschluss der Aktion entsorgte und für jeden Teilnehmer eine Bratwurst und ein Freigetränk spendierte.
Gesammelt wurde in drei Gruppen. Die erste Gruppe nahm sich den Bereich von der Wasserburg Kemnade bis zu den Parkplätzen an der Oveneystraße inklusive Sonnenhügel und Brücke am Wehr vor. Gruppe 2 sammelte im Bereich von der Brücke am Wehr bis zur Autobahnbrücke einschließlich des Freizeittreffs Herbede und den dazu gehörigen Parkplätzen. Und für die dritte Gruppe stand der Bereich vom Grillplatz Oveney über den Hafen Heveney bis zu den Autobahnbrücken einschließlich der Parkplätze auf dem Programm.
Gesammelt wurden neben Papier und achtlos weggeworfenen Verpackungen auch ungewöhnliche Dinge, wie das Gehäuse einer Spiegelreflexkamera. Entdeckt wurde weiterhin in einem Waldstück ein wilder Camper, der allerdings nicht entsorgt wurde.
Nach mehreren Stunden eifrigen Sammelns, bei dem gleichzeitig jede Menge Cache-Erlebnisse und –erfahrungen ausgetauscht wurden, kamen schließlich rund zehn Kubikmeter Müll zusammen.
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