Bürgermeisterin besucht Wittener DRK-Einsatzeinheit und dankt ehrenamtlichen Katastrophenschützern!

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Die ehrenamtlichen Katastrophenschützer der DRK-Einsatzeinheit mit Bürgermeisterin Sonja Leidemann (Mitte)
Witten: Rotkreuzzentrum |

Regelmäßig treffen sich die vielen ehrenamtlichen Rotkreuzler, die sich im Katastrophenschutz engagieren und 365 Tage im Jahr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Witten und des Ennepe-Ruhr-Kreises zur Verfügung stehen, zum gemeinsamen Dienst- und Ausbildungsabend am Wittener Rotkreuzzentrum.

Jetzt nutzte Bürgermeisterin Sonja Leidemann die Gelegenheit, den Wittener DRK-Kreisverband und die Ehrenamtlichen zu besuchen um sich ein eigenes Bild vor Ort zu machen.

„Ihr kontinuierliches, bürgerschaftliches Engagement in unserer Stadt und für die Bürgerinnen und Bürger Ihrer Stadt ist keine Selbstverständlichkeit, genauso wie das Engagement Ihrer Arbeitgeber, die Sie regelmäßig zu den Einsätzen in der Gefahrenabwehr freistellen. Dafür danke ich Ihnen sehr.“, so die Bürgermeisterin während dem Auftakt des Dienstabends, an dem trotz Sommerferien und hochsommerlichen Temperaturen fast 50 ehrenamtliche Katastrophenschützer teilnahmen.

Drei Stationen hatten die Einsatzkräfte der Einsatzeinheit NRW EN 01 nacheinander zu durchlaufen: „Denn wir wollen heute nicht nur zeigen, was wir können sondern uns stetig weiter verbessern und natürlich jeden Dienstabend zur Übung nutzen.“, erklärt Rettungsassistent Martin Opitz. Ein aufblasbares Zelt wurde aufgestellt, um den Aufbau und den Betrieb eines Behandlungsplatzes zu trainieren, die vielen medizinischen und technischen Geräte, die im Einsatz Leben retten, wurden durch die Helfer an ihren Platz gebracht und die Patientenversorgung wurde simuliert. Parallel wurden rasch Ersatzstromerzeuger und Lichtmasten aufgebaut, Stromleitungen verlegt sowie eine Betreuungs- und Verpflegungsstelle eingerichtet.

„In unseren Einsätzen ist es besonders wichtig, dass jeder Helfer nicht nur im einem Fachdienst fit ist. Alle Einsatzkräfte müssen sich gut im Sanitäts-, Betreuungs- und Technischen Dienst auskennen, um flexibel einsetzbar zu sein. Daher sind die regelmäßigen, fachdienstübergreifenden Ausbildungen für uns entscheidend.“, so Opitz weiter.

Präsident Dr. Georg Butterwegge, Kreisrotkreuzleiter Wilm Ossenberg Franzes, Vorstand Thomas Voß und Dr. Sascha Rolf Lüder, der Rotkreuzbeauftragte für den Ennepe-Ruhr-Kreis, besuchten gemeinsam mit Bürgermeisterin Sonja Leidemann die Ausbildungsstationen, informierten sich über die verschiedenen eingeleiteten Maßnahmen, kamen so mit den trainierenden, engagierten Katastrophenschützern ins Gespräch und zeigten sich sichtlich beeindruckt vom Ausbildungskonzept und der gemeinsamen Leistung.

„Das DRK ist der flächendeckende Partner des Ennepe-Ruhr-Kreises und seiner neun kreisangehörigen Städte und Gemeinden. So konnten wir erst kürzlich dem Kreisbrandmeister den Entwurf für eine Alarm- und Ausrückeordnung Rettungsdienst und Katastrophenschutz übergeben, die gemeinsam mit ASB und JUH erarbeitet worden war. Wir sind jederzeit bereit!", so Dr. Lüder zusammenfasend im Rahmen der abschließenden „Manöverkritik“ zum Ende des gemeinsamen Dienstabends.

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