328 Fahrzeuge beim Youngtimer-Treffen

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Premiere gelungen – Fortsetzung noch besser: Beim zweiten Youngtimer-Treffen auf dem Ostermann-Parkplatz wurden 328 Fahrzeuge vorgestellt. Die Zahl aus dem Vorjahr wurde damit um mehr als ein Drittel übertroffen.

Zahlreiche Besucher wollten es sich nicht entgehen lassen, die 20 bis 30 Jahre alten Autos – das Kriterium für Youngtimer – anzuschauen. Doch es waren nicht nur Youngtimer vorort. Auch Besitzer älterer Autos waren gekommen, um ihre Schätzchen zu präsentieren. „Oldtimer sind natürlich auch willkommen, aber sie kommen nicht in die Wertung“, so Karl-Heinz Auth von der Scuderia Gedern, einem von acht Automobil-Clubs, die die Veranstaltung als „Clubgemeinschaft Oldtimer Ruhr“ auf die Beine gestellt hatten. „Es gibt Pokale für die schönsten Autos in den Kategorien Limousine, Coupe, Cabrio sowie Kombi und Kleinbus, die gemeinsam gewertet werden. Über das schönste Auto können die Besucher mit Kärtchen abstimmen. Die Oldtimer gehen trotzdem nicht leer aus, denn für den schönsten Oldtimer gibt es einen Sonderpokal“, so Karl-Heinz Auth weiter.

Sonderpokal für den schönsten Oldtimer

Unter den ausgestellten Fahrzeugen fanden sich getunte, aufwendig lackierte, aber auch gut erhaltene Serienfahrzeuge. Eines davon gehört Jörg Oltermann: ein Fiat Panda, Baujahr 1991, optisch unspektakulär und vom serienmäßigen Motor angetrieben. Das Besondere war „das Ding dahinter“, ebenfalls ein Panda, den der KFZ-Meister mit der Flex seiner Front beraubt und Fahrgastraum und Heck als Schlafplatz ausgebaut hat. Der Clou: Der kleine Schlafanhänger verfügt sogar über eine Dusche mit einem 120-Liter-Wassertank.
Drei Nummern größer war das Vehikel, mit dem Uwe Lütgehetmann angereist war. Sein Feuerwehrauto der DDR-Firma IFA hat der Hevener, der Mitglied bei der dortigen freiwilligen Feuerwehr ist, von der Ortsfeuerwehr aus Wittens Partnerstadt Wolfen erworben. „Bei einem Besuch in Wolfen 2003 habe ich an dem Auto Interesse bekundet. 2005 habe ich dann einen Anruf bekommen, dass das Auto ausgemustert würde und ich es tatsächlich haben kann“, erzählt er.

Voller Erfolg für Veranstalter und Besucher

Das Treffen war für Verantwortliche, Teilnehmer und Besucher insgesamt ein voller Erfolg. Nur eine Sache ging komplett in die Hose: Zugunsten des Kinderhospizdienstes Ruhrgebiet sollte ein VW Polo, Baujahr 1992, der von der Clubgemeinschaft Youngtimer Ruhr wieder auf Vordermann gebracht und mit frischem TÜV versehen worden war, an den Höchstbietenden versteigert werden. Das Mindestgebot von 400 Euro wurde dabei allerdings nicht erreicht. Offenbar geht es den Deutschen sprichwörtlich tatsächlich zu gut, denn, so Karl-Heinz Auth: „Es gab nicht ein einziges Gebot.“
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