Auf den Spargel. fertig, los!

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Die Uhr lief beim Spargelschälwettbewerb auf dem Rathausplatz gnadenlos mit.

Kritisch werden die Arbeitsgeräte von den Teilnehmern beäugt. Anfassen erlaubt. Ist das Ding auch scharf genug? Selten wurden Spargelschäler so gründlich unter die Lupe genommen wie beim Spargelschälwettbewerb auf dem Rathausplatz.

Aber schließlich geht es ja auch um die schnellste Zeit, und da muss das Material stimmen. „Haben Sie noch andere Messer?“, fragt eine Teilnehmerin. Marktmeister und Wettbewerbsleiter Matthias Pöck bietet legt weitere Spargelschäler auf den Tisch. „Die waren alle scharf“, beteuert er.
Endlich kann der Startschuß fallen. „Auf den Spargel, fertig, los!“ lautet das Kommando. Eine große Uhr tickt unaufhörlich. Insgesamt müssen zehn Stangen Spargel geschält werden.
„Im Vordergrund steht natürlich der Spaß“, sagt Matthias Pöck. „Den selbstgeschälten Spargel dürfen die Teilnehmer behalten. Nachdem der Wettbewerb beendet ist, bekommt jeder Teilnehmer eine Urkunde und diejenigen, die nicht zu den drei Schnellsten zählen, als Trostpreis ein gekochtes Ei“, klärt der Marktmeister auf.
Die drei Teilnehmer, die ihre zehn Stangen am schnellsten schälen, müssen zwar aufs Ei verzichten, werden aber mit Pokalen und drei Präsentkörben belohnt, in denen sich allerlei leckere Produkte der Wochenmarkthändler befinden. Überreicht werden sie von Lilly Görnemann, ihres Zeichens Zwiebelkönigin von Witten. Auch sie hat am Wettbewerb teilgenommen - mit einer Zeit von 1,22 Minuten. Überhaupt benötigen die meisten Teilnehmer weit mehr als eine Minute für die zehn Stangen.
Nicht so Walter Hafermas. Der Sieger des Wettbewerbs hat mit flinken Fingern gerade mal 46 Sekunden für sein Werk gebraucht. Doch er konnte froh sein, dass Mia von Boden diesmal nicht am Start war. Denn die hätte diese Zeit pulverisiert, hält sie doch den ewigen Rekord von 41 Sekunden.
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