Tag 2 des Haldern Pop Festivals

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Rees-Haldern: Haldern Pop |

Der versönliche Petrus meinte es am zweiten Tag des Haldern Pop gut mit den Besuchern, denn der große Regenguss wie beim ersten Tag blieb aus.

Doch selbst wenn es geregnet hätte, wären alle vorbereitet gewesen.
Mit Gummistiefeln, wetterfestem Schuhwerk bestückt oder einfach barfuß, kamen die Fans in Scharen, denn so einfach die Laune vermiesen lassen? Das kommt gar nicht in Frage, jetzt erst Recht nicht!
Wenn die Matschpfützen vom Vortag schon da sind, dann kann man sie auch nutzen und zur Musik darin tanzen oder, wie die kleinen Besucher, mit Gummistiefeln und in Regenvollmontur darin spielen.

Riesen-Jenga um das Warten zu verkürzen

Wer zwischen den einzelnen Musikacts eine Pause benötigte, der konnte sich mit anderen Festivalbesuchern im Riesen-Jenga und einer Runde Tisch-Kicker messen. Bei jeder Partie waren zahlreiche Zuschauer dabei, um den einen oder anderen anzufeuern und mit Tipps zu versorgen.
Man sollte das Spiegelzelt auch einmal von innen gesehen haben, denn es ist ein echter Hingucker mit seinem runden Aufbau und den farbigen Fenstern. Und: so nah kommt man den Musikern selten.
Der zweiten Tag stand im Zeichen der jungen und rauchigen Stimmen wie Faber und AnnenMay Katerreit, Gerade Faber war überrascht wie euphorisch die Besucher seine Songs mitsangen.
Bei AnnenMay Kantereit sah es ähnlich aus, gerade bei Hits wie "Es tut mir leid, Pocahontas", "Barfuß am Klavier" und "Zu Hause..." sangen alle lauthals mit und feierten.
Das Finale von Tag zwei bestritt die gebürtige Schottin Anna Meridith, die in ihren Songs komplexe Beats mit organischen Sounds verwob. Auf dem HPF war sie erstmalig als Solokünstlerin unterwegs und betrat Neuland, die Fans bereiteten ihr ein herzliches Willkommen auf ihrem neuen Weg.
Abseits des Festivalgeländes gab es auch in der Church ein musikalisches Aufgebot. Angefangen mit dem Berliner Chor Cantus Domus, die das Bild von einem einseitigen choralen Konzertformat entstaubte und die Zuschauer begeisterte. wenig später griff Julie Byrne zum Mikrofon und sang in Begleitung von Gitarre und Streichern ihr Songs mit ihrer seeligen Stimme. Als letzter Act in der Church traten noch einmal Cantus Domus mit Mads Brauer auf, der seinen elektronischen Klangteppich unter die Stimmen des Chores legte.
Eine kleine Anekdote zum Schluss: Es wurde auch ein Hund auf dem Festivalgelände an der Hauptbühne gesichtet und einige Besucher sollen sogar ein Festivalbändchen um eine der Pfoten oder sogar um den Hals entdeckt haben.
Man sieht, auch Hunde stehen auf gute Popmusik.

Die Bildergalerie von unserem Fotografen gibt es HIER.
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