Gestatten: Hildegard van Hüüt, Mitglied der "Millionenbande" bei Lokalkompass!
Aus dem umtriebigen Leben unserer Hilla Kolumna: "Es ist wie ein Teufelskreis im positiven Sinn!"

Mit Annika (links) und Christina in Südfrankreich.
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  • Mit Annika (links) und Christina in Südfrankreich.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Dirk Bohlen

Was sagt man bloß zu dieser netten Frau?! Kann und will keinem etwas Böses und scheint das Geheimnis entdeckt zu haben, wie man sich vierteilt. Wie sonst könnte sie unterrichten, ihren Garten "An der Wassermühle" pflegen, Motorrad fahren, Leute treffen, Sport-,  Kultur- Schul- und Kirchenveranstaltungen besuchen und weiß der Teufel was noch möglich wäre, wenn dieses vermaledeite Virus nicht wäre!

Hildegard van Hüüt Birten ist vor geraumer Zeit dem Millionärsclub unserer Nachrichten-Community Lokalkompass beigetreten. Sie notierte auf ihrem Leseklick-Konto nämlich schon vor geraumer Zeit über eine Million Besucher ihrer Seite. Damit gehört die freundliche Hilla zum erlauchten Kreise der besonders erfolgreichen Portalgestalter. Ein Grund mehr, die 65-jährige Birtenerin einer erweiterten Leserschaft vorzustellen.

Das Interview

dibo: Liebe Hilla, bitte stell dich denjenigen in der Community vor, die dich noch nicht kennen!
Hilla: Mein Mann Norbert (66 J.) und ich (65 J.) sind seit annähernd 40 Jahren, während derer wir unzählige glückliche, natürlich auch einige sehr traurige Momente erlebt haben, miteinander verheiratet. Wir kommen beide aus Kalkar, der schönen benachbarten mittelalterlichen Stadt, in der meine Familie und ich uns in den achtziger Jahren stark gegen den Bau des „Schnellen Brüters“ engagiert haben. Das war in der Zeit, in der ich das „Städtische Gymnasium Kalkar“ besucht habe, an dieser Schule habe ich 1975 Abitur gemacht. Studiert habe ich danach Französisch und Katholische Religionslehre an der Universität Duisburg, zwei Fächer, die ich seit 20 Jahren mit großer Freude an der „Realschule An der Fleuth“ in Geldern unterrichte.

Meine Familie und mein Beruf sind die absoluten Mittelpunkte in meinem Leben hier in Xanten-Birten, wo wir seit 1985 in einem schönen kleinen Einfamilienhaus wohnen. Mein liebstes Hobby ist es, unsere beiden Töchter Annika (30) und Christina (33) sowie unseren Sohn Martin (36) zu ihren Leichtathletik-Veranstaltungen zu begleiten. Meine Berichte finden immer sehr großen Anklang, das weißt du ja! Meine Arbeit für die Presse ist ein dritter wichtiger Lebensbereich, dem ich mich seit einigen Jahren mit viel Freude widmen darf! Ich engagiere mich aber auch seit vielen Jahren im Bereich der Kirchengemeinde.

dibo: Wann und warum hast du dich bei Lokalkompass angemeldet?
Hilla: Ich schreibe seit dem Jahr 2010 für den Lokalkompass. Ich habe seinerzeit schon viele Veranstaltungen für unsere Gemeinde in der Presse angekündigt, und Michael Hoch, ein Redakteur, der zeitweise für den „Xantener“ gearbeitet hat, hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich die Ankündigungen auch in den Lokalkompass einstellen könne.

dibo: Deine Motivation scheint keine Grenzen zu kennen. Wie schaffst du es bloß, diese Umtriebigkeit mit deinem Beruf in Einklang zu bringen?
Hilla: Zunächst darf ich dir erklären, dass ich auf dem elterlichen Bauernhof in Kalkar mit sehr viel Arbeit großgeworden bin. Ich habe während meiner Schulzeit so nebenbei in einem Kalkarer Café gearbeitet, und auch während des Studiums und der Referendarzeit gehörte das Arbeiten in der Landwirtschaft und in der Gastronomie mit zu meinem Leben. Ich bin einfach ein Mensch, der in vielen Bereichen gern tätig ist, und mir macht es Freude, mich mit den Anlagen, die ich in die Wiege gelegt bekommen habe, zu verwirklichen. Die Freude an der Arbeit trägt dazu bei, dass sie mir vielfach gut gelingt, und dieser Erfolg hält meine Motivation einfach derart hoch, dass ich vieles gut geschafft bekomme. Es ist wie ein „Teufelskreis“ im positiven Sinn! Dass ich nur eine Zwei-Drittel-Stelle im Schuldienst habe, lässt mir recht viel Zeit für meine Hobbys, zu denen auch die Gartenarbeit, viel Fahrrad- und gelegentliches Motorradfahren zählen.

dibo: Und was sagt dein Liebster, der unbekannte Motorradfahrer, zu deinem zeitraubenden Hobby?
Hilla: Er hat großes Verständnis für mich, unterstützt mich sogar sehr gern, wenn ich der Hilfe im Computer-Bereich bedarf. Zu den Wettkämpfen unserer Kinder kommt er natürlich meistens mit, zu den Fototerminen allgemeiner Art nur dann, wenn ich ihn darum bitte, so wie am vergangenen Montag, als es um ein Foto von dem Xantener Spendenläufer Wolfgang Giesen ging.

dibo: Du selber hattest bereits einige Wochen vor unserem Communitymanagement bemerkt, dass du die Eine-Millionen-Leser-Marke geknackt hast. Beeindruckt dich das in besonderer Weise?
Hilla: Nein, es war tatsächlich mein Mann, der die außergewöhnlich hohe Anzahl der Klicks zu meinen Artikeln vor einigen Wochen bemerkt hat. Klar, dass es mich freut, dass meine Beiträge eine so große Leserschaft erreichen! Die Ursache ist allerdings leicht auszumachen, wenn man bedenkt, dass meine Sportbeiträge in vielen Portalen, so auch in Duisburg, Kleve und Wesel erscheinen, ich sie auch in vielen „Facebook-Gruppen“ zum Lesen anbiete und das Zeitmessungsteam „taf-timing“ sie „vor Corona“ gern mit auf seine Startseite genommen hat.

dibo: Erkläre uns bitte die spezielle Herausforderung für dich an deinem Beruf als Lehrerin!
Hilla: Ich glaube sagen zu dürfen, dass es wichtig ist, dass die Lehrer sich den Schülern gegenüber als sympathisch, kompetent und gerecht erweisen. Die Schüler müssen merken, dass es sich für sie lohnt, in den Unterricht zu kommen. Eine gewisse Strenge gehört natürlich mit dazu! „Streng, aber gerecht!“, das ist der Lehrertyp, den sich die vernunftbegabten Schüler wünschen, wobei die Fachkompetenz ohnehin von ihnen vorausgesetzt wird. Diesem Idealtyp gerecht zu werden, ist auch mein dringender Wunsch in Bezug auf meinen Beruf schon seit vielen Jahren!

dibo: Da dich ja so etwas wie ein Ruhestand kaum reizen kann: Übernimmst du die Regionalredaktion der Rheinischen Post, wenn es soweit ist?
Hilla: Was für eine Frage!!! Ich lasse euch Redakteure doch immer wieder wissen, welch hohen Respekt ich vor eurer Ausbildung und vor der Ausübung eures höchst anspruchsvollen Berufs habe. Ich bin schon froh, wenn ich ab und zu ’nen netten Beitrag zum Tagesgeschehen liefern darf! Zum Schreiben braucht man Zeit und Ruhe, und damit ist es bei mir nicht immer ganz so gut bestellt! Ihr Redakteure macht ja alles „aus dem Lameng“ (Der Ausdruck geht auf das französische Lexem „la main“ = die Hand zurück, und bedeutet so viel „wie ohne große Vorbereitung“ das ist ja gut bekannt!) und da sage ich nur „Chapeau, chapeau!“ (Auch ein Ausdruck aus der franz. Sprache, der ganz viel Hochachtung impliziert)!

dibo: Was gibt’s als nächstes groß im Hause van Hüüt zu feiern?
Hilla: Bei drei Kindern im heiratsfähigen Alter dürfte in den nächsten Jahren mal irgendwann eine Hochzeit ins Haus stehen. Annikas Geburtstagsfeier, die wir mit ganz vielen Gästen im Vereinsheim der LG Alpen abhalten wollten, ist letztes Jahr leider der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen, die Feier unseres 40. Hochzeitstages werden wir wohl nur im Familienkreis begehen.

dibo: Wenn du bestimmen dürftest, was in Xanten und/oder in Birten stadtplanerisch anders laufen soll – was wäre das?
Hilla: Ich gehöre zu den Menschen, die immer erst einmal das Positive sehen, und da hat unsere schöne Römer-, Siegfried- und Domstadt sehr, sehr viel zu bieten! Wir haben eine gute Infrastruktur mit einem gut ausgebauten Straßennetz, vielen sehenswerten Gebäuden, empfehlenswerten Geschäften sowie Arztpraxen, in denen sorgsam und kompetent gearbeitet wird. Nein, ich bin mit allem sehr zufrieden, die Stadt könnte, wie es oft heißt, nur mehr für die Jugend und für die älteren Menschen tun, dazu würde meiner Meinung gehören, dass die Bürgerbusse mehrmals – am besten auch spät am Abend - in alle (!) Stadtteile fahren!

dibo: Gibt es einen bislang unverwirklichten Wunsch, den du dir oder anderen gern erfüllen würdest?
Hilla: Ich darf sagen, dass ich eigentlich wunschlos glücklich bin, würde mir allerdings erhoffen, dass immer mehr Menschen in Gesundheit und Wohlstand auf unserer schönen Erde leben können! Wenn nur jeder, der könnte, dazu beitrüge!

dibo: Liebe Hildegard, ich danke sehr fürs Gespräch und wünsche mir, dass du uns, also dem Xantener und dem Weseler, so lange wie möglich erhalten bleibst.
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Autor:

Dirk Bohlen aus Wesel

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