Leinen los für die zweite Weltumsegelung

Rückkehr von erster Weltumseglung mit der „alten“  „Lisbeth I“ am 12.Juli 2003 am Waltroper Bootshaus.
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  • Rückkehr von erster Weltumseglung mit der „alten“ „Lisbeth I“ am 12.Juli 2003 am Waltroper Bootshaus.
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Wer träumt nicht davon, einmal um die Welt zu segeln? Brigitte und Georg Schubert erfüllen sich ihren Traum von der Weltumseglung ab 15. Mai zum zweiten Mal und nehmen gern Etappensegler mit. Von Amsterdam geht es zuerst in mehreren Etappen nach England, Spanien, Portugal, Marokko über die Kanaren bis zu den Kapverdischen Inseln.
Bereits vor zehn Jahren starteten Georg Schubert, Ehefrau Brigitte und Sohn Christian ihre erste Weltumseglung. Vier Jahr lang bereisten die Recklinghäuser mit ihrem selbstgebauten 10-Meter-Reinke-Boot „Lisbeth“ die Welt.
Vor sechs Jahren wurden sie bei ihrer Rückkehr am Anlegesteg des Waltroper Ruderverein von einer jubelnden Menge begrüßt. Mitte Mai heißt es nun wieder „Leinen los!“ Mit ihrem neuen Feltz-Stahlschiff, der fast 15 Meter langen und 20 Tonnen schweren „Lisbeth II“, geht es dann von Amsterdam aus auf eine zeitlich unbegrenzte Reise um die Welt. Bereits als sie 2003 zu ihrem Liegeplatz am Alten Schiffshebewerk zurückkehrten, stand für die Weltenbummler fest: „Wir sind keine Landratten. In ein paar Jahren geht es wieder los.“ Seit ihrer Rückkehr setzten sie alles daran, die ihnen entgegengebrachte uneingeschränkte Gastfreundschaft an ihre Freude aus aller Welt zurückgeben. Die Einladungen an ihre Freunde finanzierten die Lehrerin und der selbstständige Solartechniker mit eindrucksvollen Diavorträgen über ihre Reise. Diese führte sie von Europa in Richtung Karibik, zum Beispiel nach Trinidad, Venezuela und Kolumbien, nach Ecuador, zu den Galapagos Inseln, franz. Polynesien, Bora-Bora, den Cook-Inseln, West-Samoa, weiter nach Australien, Indonesien, Singapur, Thailand, Südostasien, Sri Lanka, Eritrea, Sudan, Ägypten und durch das Mittelmeer wieder zurück zum Schiffshebewerk. Im Oktober 2007 taufte das Ehepaar ihr neues Schiff auf den Namen „Lisbeth II“. Dutzende Freunde und Bekannte wohnten dem Spektakel jubelnd bei. Vorausgegangen waren zweieinhalb Jahre harte Arbeit. „Nach langer Suche fanden wir 2004 durch Zufall unser Traumboot an Land liegend im Dorstener Hafen“, erzählt Georg Schubert. „Der Feltz-Rumpf hatte schon zwei Vorbesitzer, die in zwölf Jahren vergeblich versucht hatten, den Zwei-Mast-Schoner innen auszubauen und seeklar zu machen“, erinnert sich der 60-jährige Weltenbummler. „Für uns war und ist es das Traumschiff“, ergänzt Brigitte Schubert. „Natürlich wussten wir, dass wir noch viel Arbeit hineinstecken mussten“, erzählt die 63-Jährige. Fast sechs Jahre lang verbrachten die ehemalige Waldorf-Lehrerin und der selbstständige Solartechniker jede freie Minute nach Feierabend mit der Restauration des Schiffes. „Das marode Teakdeck musste komplett heruntergerissen und das Deck abgedichtet werden. Der riesige Rumpf wurde gesandstrahlt und von den beiden Seglern gemeinsam per Hand fünfmal gestrichen. Auch den komfortablen Innenausbau, mit sechs Gästekojen und der Eignerkabine, übernahmen sie in Eigenleistung an ihrem Liegeplatz am Schiffshebewerk Waltrop.
Im Frühjahr 2009 überführten sie ihr Schiff zum Ijsselmeer nach Holland. Hier erprobten sie eingehend die hervorragenden Segeleigenschaften des beeindruckenden Zweimasters. „Am 15. Mai heißt es „Leinen los“ zur nächsten Weltreise“, freuen sich die beiden Weltenbummler. „Dann wird gesegelt bis wir nicht mehr können.“ Gerne nehmen Sie auf ihrer Weltreise etappenweise Mitsegler mit. Weitere Infos: www.Komm-mit-an-bord.de

Rückkehr von erster Weltumseglung mit der „alten“  „Lisbeth I“ am 12.Juli 2003 am Waltroper Bootshaus.
Besuch aus Trinidad nach der ersten Weltumseglung.
Autor:

Petra Pospiech aus Recklinghausen

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