Blau mit Sternen

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Calvinistische Kreise in Holland legten einst Beschwerde ein gegen die Fahne Europas, sie erinnere zu stark an den Sternenkranz mit Himmelblau, den man auf Darstellungen der Gottesmutter der Katholiken findet. Nach solchem Gedankengang ist es nicht mehr als billig, dass der Protestantismus den Kapitalismus so gefördert hat, ist das Dollarzeichen „$“ doch der kupfernen Schlange des Mose ähnlich, der sie hochgehalten hat als Schutz gegen das Unheil, das das Volk heimsuchte. Sie sollten zur Schlange hinaufschauen.
Aber Spaß beiseite. Schon König Salomo wollte blau für den Tempelbau, wie zu lesen in den Chroniken: er schrieb zu König Hiram: „Schick mir nun einen fähigen Mann, der Arbeiten in Gold, Silber, Bronze, Eisen, rotem Purpur, Karmesin und blauem Purpur ausführen kann“. Aus blauem und rotem Purpur war der Vorhang zum Allerheiligsten. Groß die Räume des Tempels und bunt ausgeschmückt mit herrlichen Düften, feierliche Prozessionen zogen hindurch und wirksame Handlungen wurden verrichtet, wie die Entsühnung am Versöhnungstag.
In unseren Bereichen zeigt die Basilika minor in Kevelaer schon 150 Jahre eine herrliche Wiederaufnahme der uralten Muster.
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