Inklusives Claudius-Theater bringt mit "Klänge des Lebens" ein philosophisches Kleinod auf die Bühne

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Soundti will den Klängen des Lebens auf die Spur kommen. (Foto: Wedel)

Soundti will wissen, wie das Leben klingt – und denkt dabei ausgerechnet an den Lärm, den sein Multifunktionsentsafter verursacht. Die Begegnung mit der Straßenmusikerin Chantal bringt ihn auf eine andere Spur: Er will die Geschichten der Menschen erforschen, um so die „Klänge des Lebens“ - das ist der Titel des neuen Stücks des inklusiven Claudius-Theaters - kennenzulernen

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Auf der Grundlage dieser Idee hat die Autorin Sarah Jäger gemeinsam mit den Teilnehmern das Stück entwickelt, nachdem im Vorjahr der Klassiker „Peer Gynt“ auf die Bühne gekommen war. Unter der Regie von Jens Niemeier und mit Musik von Gereon Basso ist mit „Klänge des Lebens“ ein vielschichtiges Kleinod gelungen.
Ohne strikte Aufteilung in Haupt- und Nebenrollen tragen die unterschiedlichsten Figuren zur Sinfonie des Lebens bei: Eine unstete Bankerin gerät immer an die falschen Männer. Eine eigenwillige Türsteherin plaudert aus dem Nähkästchen. Ein Maler ringt um Anerkennung – nicht im Kunstbetrieb, sondern im Getöse der Fußgängerzone.
Selbst die Figur der verbitterten Witwe ist mit Sympathie gezeichnet – die Schauspieler füllen ihre Figuren mit Leben. Am Ende singen alle ein mitreißendes Lied. Die „Klänge des Lebens“ sind gefunden: Sie sind traurig und komisch, philosophisch und alltäglich.

Termine
Die nächste Aufführung von „Klänge des Lebens“ gibt es am Freitag, 5. Mai, um 19 Uhr im Haus der Begegnung, Alsenstraße 19a.
weitere Termine im Haus der Begegnung: Samstag, 6. Mai; Freitag, 19. Mai; Samstag, 20. Mai. Alle Vorstellungen beginnen um 19 Uhr.
Karten können unter klaenge-karten@kukuc.org bestellt werden.
Sie sind außerdem im Marktcafé, Claudius-Höfe 10, erhältlich.
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