Kinder-Theater für Herz und Hirn

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Mit den Mitteln des Theaters über den eigenen Tellerrand blicken - dazu bietet das "Theater Traumbaum" im Frühjahr gleich zwei Reihen für junge Zuschauer an. (Foto: Traumbaum)
Gleich zwei neue Reihen für Kinder und Jugendliche starten im Frühjahr im Kulturmagazin

Toleranz und Gewaltfreiheit zu fördern und die Neugier auf das scheinbar Fremde zu wecken - das ist seit jeher Anliegen des Kinder- und Familientheaters "Traumbaum" und erscheint in der aktuellen Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche wichtiger denn je.
"Theater spricht gleichzeitig Herz und Hirn an", sind die beiden Theatermacher Birgit Iserloh und Ralf Lambrecht überzeugt und haben zum Start in das neue Theaterjahr einen Spielplan zusammengestellt, der sich in vielfältiger Weise und für verschieden Altersgruppen mit den Themen Offenheit, Neugier und Menschlichkeit auseinandersetzt. Gleich zwei Kinder- und Jugendtheaterreihen sind im Bochumer Kulturmagazin, Lothringer Straße 36c, für das Frühjahr geplant.
Am 18. Januar beginnt "Yemej HaShoah - Kinder- & Jugendtheater gegen Rassismus und Fremdenangst, für Toleranz und Akzeptanz" mit acht theaterpädagogischen Workshops zur Gewaltprävention für Bochumer Schulen.
Vom 25. bis zum 28. Januar schließen sich Schulvorstellungen des Jugendtheaterstücks "Lumpenpott - das Ruhrgebiet unter den Nazis" für Schüler ab der neunten Klasse an.
Mit "Schlamasel-Masel", jüdischen Geschichten für Schüler der ersten bis fünften Klasse bietet das "Theater Traumbaum" vom 1. bis zum 4. Februar eine unterhaltsame Möglichkeit, über den kulturellen Tellerrand zu schauen. Alle Schulvorstellungen unter der Woche beginnen jeweils um 10 Uhr.
Vom 7. bis zum 11. Februar wird es dann rund um Karneval als Auftakt der "Traumpiraten"-Reihe rein unterhaltsam mit der rasanten Komödie "Die Himmelsleiter" für Menschen ab vier Jahren.
Mit seinem neuen Stück "Grenzenlos - k/ein Flüchtlingsmärchen" für Menschen ab acht Jahren, das im November letzten Jahres Premiere hatte, setzt sich das Theater Traumbaum vom 14. bis 18. Februar sehr eindringlich und nachhaltig mit der Situation der Flüchtlinge auseinander.
Vom 21. bis zum 25. Februar geht es dann um ein Thema, das zwar alle betrifft, Kinder aber ganz besonders: "Stromboli - Knut uns die Wut" stellt sich für Menschen ab sechs Jahren der Frage, was man mit seinen Aggressionen anfangen kann, damit sie nicht im Gesicht des Mitmenschen landen.
Die beiden letzten Vorstellungsblöcke der "Traumpiraten" widmen sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln einem Thema, das unter Jugendlichen immer stärker grassiert: Mobbing.
Vom 29. Februar bis zum 3. März zeigt "Mobfer-f" für Schüler der Klassen 4 bis 7 Schüler-Mobbing aus der Perspektive der Opfer. "Cybermobb- in´s Netz gegangen", geeignet für Schüler der sechtsten bis achten Klasse, nähert sich zum Abschluss der Reihe vom 7. bis 10. März den Themen Cybermobbing, Shitstorm und Internetkommunikation in einem rasanten Szenenbogen an.
Die Schulvorstellungen beginnen jeweils um 10 Uhr, die sonntäglichen Familienvorstellungen um 15 Uhr. Für Schulklassen ist eine Kartenreservierung unter Tel.: 8906681 erforderlich und für Familien am Wochenende angeraten. Detaillierte Informationen zu allen Stücken gibt es auch unter www.theater-traumbaum.de.
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