Ein Sommernachmittagstraum... VfL Bochum stellt Startrekord aus der Saison 1993/94 ein und bleibt ungeschlagen an der Spitze

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Freundschaftliches Abklatschen der beiden Trainer. (Foto: Molatta)
Bochum: Rewirpowerstadion | Ein Holzhaus im Wald, selbst erbaut – VfL-Coach Gertjan Verbeek wird ein eher rustikaler Stil nachgesagt. Seinem Team vermittelt er allerdings ganz andere Prinzipien. Denn das, was seine Akteure momentan auf dem Platz zelebrieren, ist alles andere als gediegenes Handwerk, an vielen Stellen blitzt da schon eine ganz feine Spielkultur auf.

Selbst die kalte Dusche nach nicht einmal zwei Minuten Spielzeit wurde im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg nicht zum Stimmungskiller. Fans und Mannschaft liefen nach dem frühen Rückstand im Gleichschritt zur Hochform auf.
Und die blau-weiße Anhängerschar erlebte einen VfL, der sich mit ganz breiter Brust im Stile eines selbstbewussten Spitzenreiters anschickte, Nürnberg in Grund und Boden zu spielen – und ließ sich auch von insgesamt drei nicht gegebenen Treffern nicht aus der Ruhe bringen. Beeindruckend dabei nicht nur das mitunter technisch hohe Niveau, auch in Sachen Kondition und Physis waren die VfL-Kicker den Clubbe­rern überlegen.
Damit man sich als Bochumer aber nicht endgültig in Superlativen verlor, leisteten sich Andreas Luthe, Patrick Fabian und Stefano Celozzi hier und da zirkusreife Einlagen – ganz ohne Angstschweiß wäre ja auch langweilig. Und doch war es insgesamt absolut souverän, was der VfL da auf dem Spielfeld präsentierte, die Tabellenführung ist demzufolge kein Zufallsprodukt. Was jetzt noch fehlt? Dass die Erfolgself auch nach dem 31. August in ihrer jetzigen Formation zusammenbleibt – mit Goalgetter Simon Terodde.
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