VfL rutscht nach Niederlage gegen FCK ab – Gregoritsch: „Wie beim Kinderfußball!“

Michael Gregoritsch. Archivfoto: Molatta
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Vierte Niederlage in Folge für den VfL Bochum – aber von Abstiegsgefahr wollen die Spieler auch nach dem 0:2 gegen Kaiserslautern nichts wissen. Im Gegenteil: Gas geben und in Aalen alles klar machen, gibt Michael Gregoritsch im Interview nach der Partie für die nächste Woche eine selbstbewusste Marschrichtung aus.

Frage: Michael Gregoritsch, zeigt der VfL jetzt doch noch mal Nerven? Ist die Abstiegsangst wieder da?
Michael Gregoritsch: Wir haben keine Angst, vor gar nichts! Die Niederlage gegen Kaiserslautern war Scheiße, aber wir lassen den Kopf nicht hängen. Wir geben Gas! Wir fahren nächste Woche nach Aalen und geben auch dort Gas. Da wollen wir den Nichtabstieg klar machen.

Warum hat es gegen Kaiserslautern die vierte Niederlage in Folge gegeben?

Wir haben sehr viel investiert, haben diszipliniert gegen den Ball gearbeitet, haben versucht Konter zu setzen. Aber es ist schwer gegen eine solch dominante Mannschaft. Zudem fehlte uns bei den Standards ein bisschen das Glück. Wir haben alles gegeben, alles versucht, aber trotzdem hat es nicht gereicht. Aber dieses Mal müssen wir uns im Gegensatz zur Woche davor nichts vorwerfen. Dieses Mal haben wir 90 Minuten gekämpft.

Also war diese Niederlage vor allem der Qualität des Gegners geschuldet?

Absolut! Kaiserslautern hat uns im Hinspiel schon aufgezeigt, dass sie sehr spielstark sind, unheimlich dominant. Das ist eine Top-Mannschaft, die nicht zufällig dort so weit oben steht. Und die unsere Fehler eben eiskalt ausnutzt.

Apropos Fehler: Sie sahen bei den Gegentoren nicht besonders glücklich aus…

Beim 0:1 habe ich einen Stellungsfehler gemacht, stand einfach verkehrt. Da ist mir der Lauterer quasi davon gelaufen. Beim 0:2 verliere ich den Kopfball. Da gehe ich hin wie beim Kinderfußball. Die alleinige Schuld würde ich mir für die Gegentore nicht geben, aber natürlich habe ich eine Teilschuld. Das waren meine Fehler und die nehme ich auch auf meine Kappe.

Sie hätten aber per Freistoß fast auch selbst noch getroffen. Ihre Standards werden immer besser.

Ich probiere den Schuss schon seit drei, vier Jahren. Dieses Mal fehlte vielleicht ein halber Meter. Ich habe mich danach geärgert, warum der Ball schon wieder nicht hinein gegangen ist. Aber ich arbeite daran und ich werde es im nächsten Spiel wieder probieren. Immer gleicher Stand, immer gleicher Anlauf. Es ist gewissermaßen ein Ritual – und irgendwann geht er auch rein!

Bilder zum Spiel gibt es hier

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Autor:

Dietmar Nolte aus Dortmund-West

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