VfL Bochum: Ins Ruhrstadion, anne Castroper!

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Das Trikot mit der Nummer 36 erhielt Nils Quaschner am Mittwoch aus den Händen von Sportvorstand Christian Hochstätter. Foto: VfL

Die Neuzugänge acht und neun sind fix. Und dazu gibt es eine Nachricht, die die Fans elektrisiert: "Wir geh´n wieder ins Ruhrstadion, anne Castroper!"

Der neue Stadion-Partner beweist Fingerspitzengefühl. Der Name des Unternehmens wird einem Begriff vorangestellt, der bei allen Bochumer Fußballfans wohlige Gefühle auslöst. Das Ruhrstadion ist zurück, hinter dem Bindestrich.
Zu den Neuen. Für die Position vor der Abwehr wurde der 21-jährige Hoffenheimer Russell Canouse auserkoren. Der US-Amerikaner ist seit 2011 in Deutschland, kickte zuletzt für die TSG Hoffenheim II in der viertklassigen Regionalliga und kam zu einem Bundesliga-Kurzeinsatz. Er wurde für zwei Jahre, bis zum 30. Juni 2018, vom Erstligisten ausgeliehen.

Russell Canouse aus Hoffenheim


Bereits im Alter von 15 Jahren verließ Canouse die USA und wechselte nach Deutschland. In der Jugendakademie der TSG spielte er zunächst für die U17, später dann für die U19 und anschließend die U23. Mit der Hoffenheimer U19 wurde er 2014 Deutscher Meister, als Kapitän führte er seine Elf zu einem 5:0 über Hannover 96.
„Wer sich wie Russell Canouse schon in jungen Jahren dazu entscheidet, seine Heimat zu verlassen, um sich zu verbessern, verfügt über einen ausgeprägten Willen und eine starke Persönlichkeit“, sagt VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter. „Er gehört zu den Spielern, die sowohl körperlich robust sind als auch über eine sehr gute Technik verfügen. Russell Canouse kann im Mittelfeld höchst flexibel eingesetzt werden und passt aufgrund seines Alters und seiner sportlichen Vita perfekt in unser Anforderungsprofil.“

Nils Quaschner aus Leipzig


Die Abteilung Attacke wird der 22-jährige Nils Quaschner verstärken. Er kam in der letzten Spielzeit zu 19 Einsätzen für den "RasenBallsport" Leipzig in der zweiten Liga, ist sowohl im Sturmzentrum als auch dahinter flexibel einsetzbar. Der Angreifer stammt aus Stralsund und hat außer dem Bundesligaaufstieg mit Leipzig bereits diverse Erfolge vorzuweisen: Österreichischer Meister und Pokalsieger sowie Deutscher Meister mit der U19 von Hansa Rostock. Quaschner wird vom VfL zunächst bis zum 30. Juni 2017 ausgeliehen, anschließend könnte eine Kaufoption greifen. Hochstätter sieht in ihm einen Nachfolger auf die nach dem Abgang Simon Teroddes vakante Position im Sturmzentrum.

Zweimal samstags zum Auftakt


Mittlerweile hat die Deutsche Fußball-Liga die ersten beiden Spieltage der Saison 2016/17 zeitgenau terminiert. Zum Auftakt empfängt der VfL am Samstag, 6. August, um 13 Uhr den 1. FC Union Berlin. Exakt eine Woche später steht das erste Auswärtsspiel auf dem Programm. Am Samstag, 13. August, muss die Verbeek-Elf beim Karlsruher SC ran.
Der weitere Fahrplan bis hin zum Liagstart sieht ab dem kommenden Montag, 11. Juli, das obligatorische Trainingslager vor. Bis Freitag, 15. Juli, wird Trainer Gertjan Verbeek seinen Kader in der Sportschule Kaiserau trimmen. Darin eingebettet ist ein Test gegen den englischen Zweitligisten FC Brentford. Diese Begegnung findet am Mittwoch, 13. Juli, ab 19 Uhr im TSG-Stadion, Grenzweg 100, in Dülmen statt.
Am Samstag, 16. Juli, ist ab 15 Uhr Viertligist Eintracht Trier der Bochumer Gastgeber, gespielt wird im Trierer Moselstadion. Am Samstag, 23. Juli, geht die Reise nach Niederbayern, wo der VfL beim Drittligaaufsteiger SSV Jahn Regensburg in der dortigen Continental Arena antritt. Am folgenden Dienstag, 26. Juli, wird um 19 Uhr im Herne Stadion am Schloss Strünkede gegen die Waliser von Cardiff City FC angestoßen.
Die Saisoneröffnung beginnt am Freitag, 29. Juli, ab 20 Uhr, wenn Bundesliga-Dino Hamburger SV im Ruhrstadion aufläuft. Am Samstag, 30. Juli, steigt schließlich ab 11 Uhr das große Familienfest „anne Castroper“.
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1 Kommentar
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Volker Dau aus Bochum | 29.08.2016 | 20:12  
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