VfL kassiert erste Niederlage - Torschütze Mlapa: "Haben zu langsam gespielt!"

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Peniel Mlapa traf für den VfL Bochum und hofft künftig auf noch mehr Einsatzzeiten. Archivfoto: Molatta
Bochum: Rewirpowerstadion |

Mit 1:2 hat der VfL Bochum gegen den 1. FC Kaiserslautern seine erste Saisonniederlage kassiert. Lichtblick in der Bochumer Mannschaft, die dieses Mal über weite Strecken defensiv zu unsicher stand und offensiv zu harmlos agierte, war Peniel Mlapa. Nach 60 Minuten eingewechselt, sorgte der 24-Jährige für mehr Schwung, erzielte in der 73. Minute sein erstes Saisontor - und suchte nach dem Spiel im Interview in der Mixed-Zone nach Gründen für die Niederlage.

Peniel Mlapa, wie fällt Ihr Fazit nach der ersten Saisonniederlage des VfL Bochum aus?
Mlapa: Wir sind in den ersten Minuten gut ins Spiel gekommen, haben aber dann nachgelassen. Wir haben nicht so gespielt, wie wir es können. Kaiserslautern hat sich tief hinten hinein gestellt und die Räume eng gemacht. So war es schwer für uns. Wir haben auch zu langsam gespielt. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann noch einige gute Chancen. Aber es gibt einfach solche Spiele, in denen der Ball einfach nicht hinein gehen will. Am Ende wäre ein unentschieden gerecht gewesen, aber es hat halt nicht gereicht.

Irgendwann musste ja auch der VfL mal verlieren. Hat dies sich zuletzt mit drei Unentschieden in Folge auch schon angekündigt?
Uns war allen klar, dass wir nicht die ganze Saison ohne Niederlage bestreiten werden. Aber gegen Kaiserslautern wäre es vermeidbar gewesen. Aber angedeutet hat sich da für mich nichts. Wir haben drei Mal unentschieden gespielt, da hätte jetzt genau so gut ein Sieg folgen können.

Die englische Woche lief für den VfL nicht gut: Drei Spiele in acht Tagen, aber nur zwei von neun Punkten.
Wir haben in den letzten Spielen nicht so auf den Sieg gedrängt. Man muss schon sagen, dass es nicht unsere beste Woche war. Natürlich sind wir nicht richtig zufrieden. Aber es geht trotzdem weiter.

Sie selbst haben gegen Kaiserslautern nicht nur mit Ihrem Tor für Schwung gesorgt.
Für einen Einwechselspieler ist es nicht immer so leicht, wenn man reinkommt. Aber ich hatte gleich am Anfang eine gute Aktionen. Dann kommt das Selbstvertrauen – und dann geht das schon.

Sind Sie mit Ihrer momentanen Situation zufrieden?
Ich bin erst spät dazu gestoßen, als die Mannschaft sich schon gefunden hatte. Mir war klar, dass ich mich erst einmal hinten anstellen muss. Aber ich habe in den letzten Spielen immer wieder meine Einsatzzeiten bekommen. Als Einwechselspieler ist es wie gesagt nicht immer leicht, aber gegen Kaiserslautern war es doch ganz ordentlich. Jetzt schauen wir mal weiter.

War dieser Einsatz eine Empfehlung für mehr?
Mal schauen! Wir haben jetzt wieder eine etwas längere Trainingswoche bis zum nächsten Spiel. Ich werde mein Bestes geben. Und dann hoffe ich natürlich, dass ich in den nächsten Spielen noch mehr Zeit auf dem Platz bekomme.

Fürchten Sie, dass diese Niederlage Spuren hinterlassen wird beim VfL?
Das denke ich nicht. Uns war wirklich klar, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen können. Jetzt heißt es Mund abwischen, und dann geht’s zum nächsten Spiel nach Fürth.
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