Berufe live erleben: 6. Infotag zu den Gesundheitsberufen

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Vertreter der Arbeitsagentur Recklinghausen, der Städte Castrop-Rauxel und Waltrop, des Berufskollegs und des Pflegeverbunds Castrop-Rauxel machen zusammen mit Berufsschülern auf den 6. Infotag zu den Gesundheitsberufen aufmerksam.

„Wir werden zwar immer weniger, aber auch immer älter.“ Mit diesen Worten verdeutlicht Frank Benölken, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Recklinghausen, dass Gesundheitsberufe Berufe mit Zukunft sind. Damit Jugendliche das Berufsfeld kennenlernen können, findet am Montag (15. Februar 2016) von 10 bis 14 Uhr ein Infotag im Berufskolleg, Wartburgstraße 100, statt.

Den bereits sechsten Infotag zu den Gesundheitsberufen organisiert die Agentur für Arbeit Recklinghausen in Kooperation mit dem Berufskolleg, an dem zurzeit mehr als 800 Schüler den Zweig Gesundheitsberufe besuchen, dem Pflegeverbund Castrop-Rauxel sowie den Städten Castrop-Rauxel und Waltrop.
Diesmal werden 22 Aussteller vor Ort sein. Darunter seien die örtlichen Krankenhäuser, ambulante Pflegedienste, stationäre Einrichtungen, Ärzte- und Apothekenkammern sowie die PTA-Fachschule, zählt Matthias Erfmann von der Agentur für Arbeit Castrop-Rauxel auf.

Vor dem Schulabschluss

Der Infotag richtet sich an Jugendliche, die 2016 an einer allgemeinbildenden Schule einen Abschluss machen. „Haupt-, Real- und Gymnasialschüler sind eingeladen“, so Benölken.
Denn die Bandbreite in dem Berufsfeld ist groß. So verweist Ralf Sprave, Sprecher der ambulanten Sozialdienste in Castrop-Rauxel, auf die Möglichkeiten, die es beispielsweise im Bereich der Altenpflege gibt. So könne man sich etwa zur Diabetesfachkraft weiterbilden oder ein Studium an der Hochschule für Gesundheit in Bochum aufnehmen.

Mehr als 20 Berufe

Mehr als 20 Berufe im Gesundheitswesen werden am 15. Februar vorgestellt. „Sie tauchen aber bei den Berufswünschen der Jugendlichen nicht auf“, so Benölken. Daher soll der Infotag den jungen Menschen die Möglichkeit bieten, Berufe live zu erleben, mit Berufstätigen ins Gespräch zu kommen und vielleicht einen künftigen Praktikums- oder Ausbildungsplatzgeber kennenzulernen. „Wir haben aus der Infobörse immer einen, der hängen bleibt“, verdeutlicht Sprave, dass dies kein leeres Versprechen ist.
Er betont zudem, dass es bei einem Pflegeberuf bei Weitem nicht mehr nur um Pflege gehe. „Wir organisieren Umzüge, helfen bei Hartz IV-Anträgen und skypen mit Angehörigen“, berichtet Sprave. Auch beim Beruf eines Orthopädieschumachers habe sich viel getan, nennt Benölken ein Beispiel für die Zukunftsbranche Gesundheitswesen. „Das ist ein Hightechbereich geworden.“
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