Ein Schnullerbaum für Castrop-Rauxel?

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Jinny (4) und Kylee (2 1/2) wollen sich nicht von ihren Schnullis trennen. Nicht nur ihre Mama, sondern auch viele andere Eltern fragen sich, wie man den Nachwuchs am besten von seinem Schnuller entwöhnen kann.

Kylee (2 1/2) und Jinny (4) lieben ihren Schnuller über alles – und trennen möchten sie sich schon mal gar nicht von ihm. Sehr zum Leidwesen ihrer Mama Anna Kettenberger (31). Doch wie entwöhnt man den Nachwuchs am besten von seinem „Schnulli“? Ein schwieriges Thema für viele Eltern. Ob ein Schnullerbaum Abhilfe schaffen könnte?

Durch das Internetportal www.mamikreisel.de wurde Anna Kettenberger auf das Thema aufmerksam. „Wie wäre es mit einem Castrop-Rauxeler Schnullerbaum?“, fragte sie anschließend via Facebook. Und sie erhielt jede Menge positive Resonanz. Auch von FDP-Chef Nils Bettinger. Er findet die Idee richtig gut und möchte dem Jugendhilfeausschuss einen entsprechenden Antrag vorlegen. „An Rahmenbedingungen braucht es nicht viel“, meint er. „Man könnte den Kleinen mit wenig Aufwand entgegen kommen.“

Schnullerbäume gibt es auch in anderen Städten. Die Idee dahinter: Auf ausgewiesenen Bäumen (zum Beispiel in Parkanlagen) können Kleinkinder ihren Schnuller aufhängen, um sich so leichter von diesem zu lösen. Ein formelles Abschiedsritual, bei dem die Kleinen merken, dass sie mit der „Schnuller-Trennung“ nicht allein dastehen. „Der Stadtgarten wäre doch ein toller Ort für einen Schnullerbaum“, meint Anna Kettenberger. „Wir könnten zwei bis drei Mal pro Jahr eine Feier ausrichten. Die Kinder könnten ihre Schnuller selbst an den Baum hängen.“ Und zur Belohnung gebe es dann eine Urkunde und ein kleines Geschenk.

Hintergrund:
Die Idee stammt ursprünglich aus Dänemark. Der älteste bekannte Schnullerbaum steht seit den 20er Jahren auf der Insel Thurø.
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