Griff an den Hals: Gescheiterter Trickdiebstahl

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(Foto: Archiv)

Ihr Glück war, dass sie am Sonntag (1. Februar) keine Kette trug. Sonst wäre Elisabeth P. der Schmuck wahrscheinlich von einer in einem Auto sitzenden Frau gestohlen worden. „Erst als der Wagen weg war, ist mir klar geworden, dass das wohl eine Masche war“, möchte Elisabeth P. andere Menschen warnen, aufmerksam zu sein.

Gegen 8.45 Uhr führte die Castroperin ihren Hund auf dem Altstadtring aus. „In Höhe der Brücke hielt ein Auto neben mir. Vorn saßen zwei Männer drin, hinten eine Frau, die die Scheibe runtermachte. Ich dachte, sie wollten nach dem Weg fragen.“ Die Frau habe ihr dann einen Fensterumschlag entgegengehalten, auf dem die Aufschrift „Stadt Dortmund“ stand. „Ich musste mich vorbeugen, um etwas lesen zu können“, schildert Elisabeth P. den Vorfall.
Die Frau habe nach einem großen Krankenhaus gefragt und erzählt, dass ihre Mutter krank sei. Sie werde hier operiert, habe die Frau im Auto gesagt und bei dem Wort „hier“ Elisabeth P. hinter den Schal gegriffen. „Da bin ich sofort einen Schritt zurückgegangen“, so die Castroperin. Das Auto sei daraufhin weggefahren.
Elisabeth P. beschreibt den Wagen, der ein Dortmunder Kennzeichen gehabt habe, als groß und silberfarben – „ein BMW oder ein Mercedes“.
Solche Trickdiebstähle – zum Teil werde auch eine Billigkette als Dank für die Auskunft umgehängt, um die teurere zu stehlen – habe es bis vor etwa einem halben Jahr öfter im Kreis gegeben, sagt Polizeisprecher Michael Franz. „In letzter Zeit eigentlich nicht mehr so.“ Falls man angesprochen werde, laute die Empfehlung der Polizei: „Abstand wahren“.
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